Nach den Wassermassen : Uetersen zieht eine Bilanz

Kräfte der Feuerwehr und des Bauhofes hatten gestern viel zu tun. Ein kurzer, aber heftiger Regenguss setzte weite Teile des Stadtgebietes (hier die Fußgängerzone) unter Wasser.
Kräfte der Feuerwehr und des Bauhofes hatten gestern viel zu tun. Ein kurzer, aber heftiger Regenguss setzte weite Teile des Stadtgebietes (hier die Fußgängerzone) unter Wasser.

26 Einsätze für die Feuerwehr sind registriert worden. Alarme gab es auch in Tornesch und Heidgraben.

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14. Juli 2016, 15:56 Uhr

Uetersen | Es war ein kurzer aber sehr heftiger Regenschauer, der die Rosenstadt gestern Vormittag mit voller Wucht getroffen hat. Binnen weniger Minuten fielen laut Wehrführer Karsten Schütt auf einen Quadratmeter etwa 35 Liter Wasser. Zuviel für die Kanalisation, zumal durch die schnell überfluteten Straßen das Oberflächenwasser in die Abwasserrohre eindrang. Insbesondere die tieferen Punkte der Stadt wie der Marktplatz, die Straße „Am Markt“ und die Fußgängerzone waren betroffen. Dort liefen sogar einige Geschäfte voll Wasser.

Die Freiwillige Feuerwehr der Rosenstadt hatte bis zum Nachmittag insgesamt 26 Einsätze abzuarbeiten. Doch nicht nur Uetersen, auch Tornesch (zwei Einsätze) und Heidgraben (ein Einsatz) seien betroffen gewesen, teilte die Feuerwehr mit. In Uetersen galt es neben den bereits erwähnten Flächen auf dem Pausenhof der Rosenstadtschule, in einer Tiefgarage an der Reeperbahn, sowie auf dem Gelände des Waldorfkindergartens am Fehrsweg zu lenzen. Wasser war ebenfalls in den Flurbereich der Turnhalle an der Parkstraße 1b eingedrungen. Dort war gerade eine Gymnastikdamengruppe des TSV Uetersen aktiv. Als die Frauen das Wasser kommen sahen, griffen sie eilig zu Schrubber und Feudel und verhinderten so, dass die Halle selbst einen Wasserschaden erlitt.

Die Mitglieder einer Gymnastikgruppe sorgten dafür, dass die Turnhalle trocken blieb.
pl
Die Mitglieder einer Gymnastikgruppe sorgten dafür, dass die Turnhalle trocken blieb.
 

Die Rosenstädter Kräfte wurden von ihren Kameraden aus Tornesch unterstützt, nachdem die Einsätze dort abgearbeitet worden waren. Insgesamt hielt sich der Schaden zum Glück in Grenzen. Verantwortlich ist dafür auch gewesen, dass das Wasser zügig in Richtung Stichhafen abfließen konnte. Dass die Pumpen am dortigen Regenklärbecken funktionierten, bestätigte ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung auf UeNa-Nachfrage.

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