Neujahrsempfang : Uetersen: vielseitig + stark

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Mehr als 200 Bürger sind gestern in das Rathaus gekommen und so der Einladung von Bürgervorsteherin Heike Baumann und Bürgermeisterin Andrea Hansen gefolgt.

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08. Januar 2012, 21:19 Uhr

Sie hatten zum Neujahrsempfang gebeten. Unter den Gästen waren auch Wittstocker Gäste: Dr. Karl Gärtner, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, Bürgermeister Jörg Gehrmann und Detlef Beuß, Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung in Uetersens Partnerstadt. Zahlreiche Bürgermeister aus der unmittelbaren Nachbarschaft waren gekommen, zudem Abordnungen von Vereinen, Verbänden und der Bundeswehr. An deren Spitze USLw-Schulkommandeur Oberst Kuhle. Begrüßt werden konnte auch Ehrenbürger und Altbürgermeister Waldemar Dudda.

Bürgervorsteherin und Bürgermeisterin freuten sich sehr über die große Resonanz. Andrea Hansen regte an, im kommenden Jahr wieder in die Mensa zu gehen. Dort sei mehr Platz. Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang vom „Collegium Gaudium“, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert.

In ihren Reden blickten Bürgervorsteherin wie Bürgermeisterin zurück aber auch nach vorne. Heike Baumann zeichnete ein Bild von einer liebevollen Stadt, die Uetersen sei. Eine Stadt, die die Bedürfnisse ihrer Bürger ernst nehme. Und sie blickte auch voraus. Auf das Jahr 2013, wenn Uetersens Rosarium Partner der Internationalen Gartenschau in Hamburg sei.

Uetersen sei vielseitig und stark. Die Rosenstadt sei der zentrale Ort der Region, sagte Andrea Hansen. Und das sollte er auch bleiben. Von der Wirtschaft habe sie gelernt, „vorne“ eigenständig und erkennbar zu bleiben und „hinten“ noch besser zusammen zu arbeiten. Nicht so sehr die Fusion sei dort Thema, sondern vielmehr intelligente Zusammenarbeit. „Durch clevere Kooperationen können nämlich wirklich Kosten eingespart und langfristig auch Stellen abgebaut werden, nicht nur auf dem Papier oder in Sonntagsreden“, so die Bürgermeisterin. „Wir hier in Uetersen könnten zum Beispiel auch Elmshorn noch viel stärker ins Boot holen, denn in Elmshorn wird ja schon jetzt alles vorgehalten, was ein Mittelzentrum benötigt. Elmshorn ist uns auch überhaupt nicht fremd, denn wir haben ja schon gemeinsame Stadtwerke.“

Warum solle es nicht irgendwann mit einer gemeinsamen Volkshochschule für die drei Städte, Uetersen, Tornesch und Elmshorn, weitergehen? Uetersen sei noch lange nicht am Ende seiner Möglichkeiten. Uetersen besitze ein stabiles Fundament, auf diesem lasse sich auch in der Zukunft aufbauen.

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