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SPD nominiert ihre Kandidaten zur Kreistagswahl : Uetersen treu, dem Kreis verpflichtet

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Langsam formieren sich die Reihen derer, die sich der Verantwortung stellen und für ein politisches Amt auf Orts- und Kreisebene kandidieren. Die Kommunal- und Kreistagswahl am 26. Mai dieses Jahres hat auch Norbert Vahl und Kay-Uwe Dohrn auf den Plan gerufen. Die beiden Uetersener Sozialdemokraten wurden von der SPD Uetersen nominiert, sich dem Kreisparteitag als Kandidaten vorstellen zu dürfen. Beide haben einen gewerkschaftlichen Hintergrund und sind im SPD-Spektrum der linken Seite zuzurechnen.

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erstellt am 14.Jan.2013 | 20:18 Uhr

Daraus, dass ihnen die Arbeitnehmerrechte am Herzen liegen, machen beide keinen Hehl. Weder Vahl, Jahrgang 1954, von Beruf Fernmeldetechniker, Heilpraktiker-Chiropraktiker, Lehr-Rettungsassistent und seit zwölf Jahren freigestellter Betriebsratsvorsitzender beim DRK-Kreisverband, Segeberg, noch Dohrn, der bei einem Hamburger Beschäftigungs- und Weiterbildungsträger angestellt und dort für Langzeitarbeitslose zuständig ist. Zudem ist Dohrn ebenfalls Betriebsrat.

Vahl (seit 1996 SPD-Mitglied) war und Dohrn (Sozialdemokrat seit 1994) ist Ratsherr der SPD. Beide engagieren sich zudem bei der AfA, der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD. Vahl ist Kreisvorsitzender, Dohrn sein Stellvertreter. Sie kennen sich also gut, die beiden Gewerkschaftler und sie verkörpern eine Wellenlänge. Dohrn strebt ein Doppelmandat an, er will also auch in Uetersen für die nächste Ratsversammlung kandidieren. Norbert Vahl möchte im Kreiswahlkreis 10 (Uetersen2) antreten, Dohrn im Kreiswahlkreis 9 (Uetersen1/Moorrege2). Durch die neuen Zuschnitte der Wahlkreise kandidiert Dohrn auch in einigen Gemeinden des Amtes Moorrege. Doch das sei mit allen betreffenden Ortsvereinen abgesprochen.

Uetersen soll weiterhin Gehör finden im Kreis. Sowohl Dohrn als auch Vahl wollen sich dafür stark machen. Bei Gewissenskonflikten werde man das jeweilige Thema im Ortsverein ansprechen. Sie wollen im Kreistag für Uetersens Interessen streiten. Aber: „Wir sehen uns nicht als Opposition innerhalb der Kreistagsfraktion“, sagen beide.

Wie stehen die beiden Nominierten zu zwei zentralen Fragen, die sowohl die Stadt als auch den Kreis betreffen – K22 und Gymnasium? Den Ausbau der Kreisstraße halten die Nominierten verkehrspolitisch für sinnvoll, wollen eine Investition aber unter den Finanzierungsvorbehalt stellen. Beim Gymnasium müsse eine Lösung „innerhalb der kommunalen Familie gefunden werden, die nicht zulasten Uetersens geht“, so die klare Aussage hinsichtlich der Problematik der Eigentumsübertragung. Auch der Kreis müsse ein Interesse daran haben, dass diese Bildungseinrichtung funktioniert. Dohrn: „Wir hatten ein Mediationsverfahren. Der Kreis muss einsehen, dass der Schulträger Uetersen ein altes Gebäude übernimmt, in dem viele Risiken stecken.“ Dass in Uetersen derzeit der Bau eines neuen Gymnasiums diskutiert wird, halten beide für nachvollziehbar. Der Kreisparteitag findet am 26. Januar in Ladiges Gasthof (Holm) statt.

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