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CDU/BfB setzen sich durch : Uetersen sagt Nein zum Repowering

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

shz.de von
erstellt am 28.Jun.2017 | 14:00 Uhr

Uetersen | Die Ratsversammlung hat am Montagabend mit den Stimmen von CDU und BfB entschieden, sich beim Thema Windenergie/Teilfortschreibung des Landesentwicklungsplans und Teilaufstellung des Regionalplanes III der ablehnenden Haltung der Gemeinden Neuendeich und Groß Nordende anzuschließen. Auch wurde von CDU und BfB beschlossen, „die Landesplanungsbehörde um Überprüfung der Ausdehnung der Eignungsflächen im Hinblick auf die Belange des Landschaftsschutzgebietes und im Hinblick auf den Umgebungsschutz von Denkmalbereichen (Kirche, Kloster) mit der Zielsetzung zu bitten, die Erweiterungsflächen zu reduzieren“.

SPD und Grüne wollten durchsetzen, dass die Stadt die Erweiterung der Eignungsflächen für Windenergieanlagen befürwortet. Zudem sollten die Erweiterungsflächen auf Uetersener Gemeindegebiet in die bestehenden Bauleitpläne integriert werden. Doch die beiden Fraktionen, deren Sprecher hervorhoben, dass man auch vor Ort etwas für die Energiewende tun müsse, scheiterten, wie bereits im Ausschuss für Bau-, Umwelt- und Verkehrswesen aber an der Mehrheit der bürgerlichen Fraktionen. Die ablehnende Haltung, das machte Andreas Stief (CDU) deutlich, besage noch nicht, dass der Uetersener Windpark nicht erweitert werde. Das Land könne sich schließlich über Uetersens Bedenken hinwegsetzen. Auch Thorsten Berndt (Grüne) wieß darauf hin, betonte aber, dass mit dem Beschluss eine Chance ausgelassen worden sei, nämlich die, sich der Kirchturmspolitik zu entziehen.

Die Stellungnahmen, die bis Ende Juni in Kiel eingehen, werden dort bewertet. Sie werden berücksichtigt oder abgelehnt. Zumindest sehen das die Pläne der alten Landesregierung vor. Jetzt, unter „Jamaika“, sollen die Regionalpläne ein weiteres Mal überarbeitet werden. Unter anderem sollen, so besagt es der Koalitionsvertrag, die Abstände von Windenergieanlagen zu Siedlungen von 800 auf 1000 Metern vergrößert werden.

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