zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

19. Oktober 2017 | 15:24 Uhr

Mieten : „Uetersen kein Brennpunkt“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Mieten auf dem freien Wohnungsmarkt in Uetersen liegen zwar leicht über dem Landesdurchschnitt. Dafür steigen sie aber nicht so stark wie im übrigen Hamburger Umland. Das berichtete der schleswig-holsteinische Innenminister Andreas Breitner (SPD) bei der Einweihung von 20 Sozialwohnungen der Gemeinnützigen Bau- und Siedlungsgenossenschaft Pinnau in der Schanzenstraße 17.

shz.de von
erstellt am 09.Mai.2014 | 21:02 Uhr

„Was die Mietsteigerungstendenzen angeht, ist Uetersen kein Brennpunkt“, sagt Breitner. Er verwies auf ein Gutachten im Auftrag des Landes. Demnach liegt der Durchschnitt der Angebotsmieten, das heißt der aktuell angepriesenen Wohnungen, für frei finanzierte Wohnungen in der Rosenstadt mit 6,58 Euro pro Quadratmeter zwar etwas über dem Landesmittel von 6,40 Euro. Doch stiegen die Mieten in der Zeit von 2010 bis 2013 im Hamburger Umland um drei bis vier Prozent, in Uetersen aber nur um 2,5 Prozent. Dennoch bemerkte Breitner: „Uetersen ist wohnungsmäßig kein einfaches Pflaster.“ Ein Problem stellt nach Aussage von Bürgermeisterin Andrea Hansen der Mangel an Sozialwohnungen dar. So hatten sich 120 Interessenten um die 20 neuen Sozialwohnungen in der Schanzenstraße 17 beworben.

Breitner würdigte daher das Engagement der Pinnau, der insgesamt 700 Sozialwohnungen gehören. Die Gesellschaft gehe verantwortungsvoll mit dem Wohnraum um, den die Behörden ihnen zur Verfügung stellten. Der Vorstandsvorsitzende Manfred Kiewald hatte berichtet, dass das viergeschossige Gebäude barrierefrei angelegt sei. Unterschiedliche Wohnungsgrößen von eineinhalb bis drei Zimmern und 50 bis 75 Quadratmetern sollen ein generationsübergreifendes Zusammenleben fördern. Hansen lobte, dass die Pinnau bevorzugt mit Handwerkern aus der Region zusammenarbeite.

Breitner zufolge ist das Darlehen des Landes in dem Wohnblock daher gut angelegt. Das Innenministerium unterstützt das 2,9 Millionen Euro teure Projekt mit einem günstigen Darlehen in Höhe von rund 2,1 Millionen Euro.

Bei seinem Besuch in Uetersen trug Breitner sich auch in das Goldene Buch der Stadt ein. Das sei eine große Ehre für ihn. „Ich werde bei allen Diskussionen nun immer überlegen: Und was ist mit Uetersen?“, sagte Breitner.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert