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Uetersen kämpft um Erhalt des Rettungswachenstandorts

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Krankenwagenbetrieb wird schon seit vielen Jahren von Elmshorn aus koordiniert. Partner des Kreises sowie der Kreise Steinburg, Rendsburg-Eckernförde und Dithmarschen ist dabei die Rettungsdienstkooperation Schleswig-Holstein (RKiSH). Im Kreisgebiet gibt es sechs lokale Rettungswachen. Eine davon befindet sich nach wie vor an der Bleekerstraße, als Mieterin der RegioKliniken. Die Wache wurde Mieterin der RegioKliniken/des Kreis Pinnebergs. Dieser Standort hilft, die im Gesetz festgeschriebenen Einsatzzeiten einzuhalten.

shz.de von
erstellt am 03.Jan.2014 | 21:27 Uhr

Jetzt wurde dem Rettungsdienst gekündigt. Zwar genießt der Mietvertrag weiterhin Bestandskraft, doch auf Dauer werden die Sanitäter nicht an der Bleekerstraße verbleiben können. Das weiß auch die Geschäftsleitung in Heide.

Dort ist man schon seit geraumer Zeit fieberhaft auf der Suche nach einer passenden Alternative. Ohnehin ist es an der Bleekerstraße eng geworden. Dort gibt es lediglich zwei Garagen für die großen Rettungstransportwagen, doch Uetersen wurde inzwischen ein dritter Wagen zugeteilt, ein vierter könnte demnächst folgen. Garagenplätze gibt es für diese Wagen nicht mehr, sie wären somit Wind und Wetter ausgesetzt, was den Autos nicht gut tut.

Mehrere Standorte wurden bereits ins Gespräch gebracht. So zum Beispiel die Feuerwache am Seeth. In Hamburg ist es die Regel, dass Krankenwagen dort untergebracht werden. Allerdings ist in der Hansestadt die Feuerwehr für den Rettungsdienst auch zuständig. Die Idee, die Wache im Norden der Rosenstadt neu zu bauen, wurde inzwischen verworfen. Die Bürgermeisterin winkt ab. Man wisse ja gar nicht, ob die Wache in der Zukunft für die Feuerwehr noch einmal ausgebaut werden müsse. Den Platz dafür wolle man erhalten. In der Diskussion war kurzfristig offensichtlich auch der Stichhafen. Doch große Teile dieses Areals werden nach wie vor von Landesseite als Überschwemmungsfläche eingestuft. Der Neubau einer Wache ist somit dort ausgeschlossen. Und dann gibt es auch noch den Busbahnhof der Kreisverkehrsgesellschaft an der Bahnstraße, der nach UeNa-Informationen als Ausweichquartier nach wie vor im Gespräch ist. Von Kreis- und Stadtseite werden aber auch alternative Szenarien geprüft. Wichtig ist der Stadt, dass Uetersen der Rettungswachenstandort erhalten bleibt und nicht auch noch ins Umland abwandert. Man kämpft um seine Rettungswache. Christian Mandel, Pressesprecher und bei der RKiSH für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig, beruhigt: Es werde eine Entscheidung zum Wohle der Bürger in Uetersen geben, sagte er gestern im UeNa-Gespräch.

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