Weinfest : Uetersen in Feierlaune

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Mit dem Burschen werden die Winzer und Weinhändler wohl noch ein Wörtchen zu reden haben. Doch andererseits wollen sie ihn gar nicht zu schnell treffen. Die Rede ist von Petrus, dem Herren an der Himmelspforte, der zuweilen auch für den Regen verantwortlich gemacht wird. Vor allem für den, der nicht so recht ins Konzept passt.

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09. September 2012, 19:33 Uhr

Nach dem tollen Start am Donnerstag mit viel mehr Gästen wurde es am Freitag nass beim Weinfest. So nass, dass viele gar nicht erst kamen, andere suchten Schutz unter den Zelten und bei den Winzern am Tresen. Doch mit dem fiesen Regen kam leider auch die Kälte. Was nicht gerade zum Genießen des gekelterten Rebensaftes anregte. Dennoch: Etwa 800 bis 1000 Gäste mögen es gewesen sein, die sich nicht verdrießen ließen. Die kräftig feierten. Ihr Motto dabei: Der Norddeutsche ist nicht aus Zucker! Am Sonnabend dann wurden alle für die widrigen Umstände vom Vortag entschädigt. Die Winzer und Gastronomen hatten gut zu tun, und am Sonntag ging es einmal mehr nicht nur im Herzen sonnig zu. Gelobt wurde gestern während einer Art Manöverkritik das große Interesse der Kommunalpolitiker am Weinfest. Insbesondere am Eröffnungstag zeigten viele Flagge und kamen zur Party.

Deutliche Kritik zeigten die Winzer am Vorhaben der Politik, die Wurzeln der Bäume an der Wassermühlenstraße mit Pollern vor Falschparkern zu schützen. Das würde das gesamte Fest beeinträchtigen. Eine durchgehende Barrierefreiheit müsse erhalten werden. Der Gesprächsbedarf bleibt zwar, aber ein wenig hat man sich mit Petrus bereits versöhnt.

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