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Uetersener Nachrichten

18. Oktober 2017 | 08:00 Uhr

Fußball : Uetersen in der 4. Runde

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die 1. Herren des TSV Uetersen stehen in der 4. Runde des Oddset-Pokals! Am Donnerstagabend gewannen die Rosenstädter (Landesliga) ihr Drittrunden-Duell beim klassentieferen SC Egenbüttel (Bezirksliga) mit 3:1. Am Rellinger Moorweg lieferten sich vor allem Tobias Brandt und David Grabke, die erst in diesem Sommer vom TSV zum SCE gingen, packende Duelle mit ihren ehemaligen Mitspielern.

shz.de von
erstellt am 16.Aug.2013 | 18:43 Uhr

Tobias Brandt hatte auch die erste SCE-Chance, die TSV-Torwart Christoph Richter aber gut parierte. Als die Gäste dann einmal schnell nach vorne spielten, leistete sich SCE-Akteur Simon Gehlhaar ein unbeholfenes und unnötiges Foul an Parvis Sadat-Azizi, der von links aus spitzem Winkel wohl kaum noch einen gefährlichen Torschuss zustande gebracht hätte. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Florian Blaedtke sicher flach rechts zum 0:1 (18.).

Nachdem Tobias Brand von halbrechts aus über das lange Eck gezielt hatte (23.), waren die Uetersener überlegen. Linksverteidiger Kirill Shmakov verdiente sich ein Fleißkärtchen, ging er doch immer wieder weite Wege und tauchte oftmals rechts vor dem SCE-Strafraum auf. Schnelle Anspiele in die Spitze gab es beim TSV jedoch nicht. Und als sich Raphael Friederich rechts bis zur Grundlinie durchgetankt und klug zurückgespielt hatte, jagte Maik Stahnke den Ball über den Absperrzaun (38.). Sadat-Azizis Freistoß vom rechten Strafraumeck fing SCE-Keeper Stefan Steen sicher (43.).

Nach der Pause erwischten die Hausherren den besseren Beginn. Als Friederich nach einem langen Freistoß SCE-Kapitän Hossein Zolfaghari foulte, gab es Elfmeter für Egenbüttel. Philipp Koberger zielte halbrechts und halbhoch: Richter kam mit den Fäusten an den Ball, konnte ihn aber nicht nach vorne abwehren, so dass er zum 1:1 ins Netz flog (58.). Beim Versuch, die passende Antwort zu finden, zog Eddy-Morton Enderle aus 20 Metern ab, aber Steen parierte den Schuss, der noch tückisch abgefälscht worden war.

Als der eingewechselte Yannik Kouassi über halblinks in den SCE-Strafraum eindrang und von Farhad Mirzada umgetreten wurde, gab es zu Recht erneut Elfmeter. Dass Mirzada „Rot“ sah, war jedoch eine sehr harte Entscheidung. „Joker“ Philipp Ehlers verwandelte auch den dritten Strafstoß des Tages flach links zum 1:2 (71.). Die Gäste wollten danach das dritte Tor: Kouassi scheiterte an Steen (78.), ehe auch SCE-Verteidiger Kevin Schmiedecke, der meckerte, die Rote Karte sah (80.). Und als der Egenbütteler Marcel Stolte im Mittelfeld Shmakov von hinten um grätschte, gab es die dritte Rote Karte, die definitiv berechtigt war (87.).

Endgültig entschieden war die Partie, als Sadat-Azizi nach einem Solo zum 1:3 einschob (90.). „Wir haben nicht besonders gut gespielt – aber was zählt ist, dass wir eine Runde weitergekommen sind“, urteilte TSV-Trainer Peter Ehlers.

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