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Bürgermeisterwahl : Uetersen: Hansen bleibt Chefin

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Traum ist aus für Andreas Faust. Der Erste Stadtrat (CDU) scheiterte gestern bei der Stichwahl um das Bürgermeisteramt. Und das sehr deutlich. Bürgermeisterin Andrea Hansen, die als Einzelbewerberin aber mit Unterstützung der SPD ins Rennen gegangen war, konnte 59,76Prozent aller Stimmen auf sich vereinen, Faust kam demnach auf 40,24 Prozent. Damit bleibt die Verwaltungsleiterin für weitere sechs Jahre Chefin des Rathauses.

Und das tue sie sehr gerne für „diese schöne Stadt“ wie sie nach Bekanntwerden des Ergebnisses sagte. Faust zeigte sich als fairer Verlierer und gratulierte der Bürgermeisterin. Die Stichwahl war nötig geworden, nachdem es am 24. September keinem Kandidaten gelungen war, die absolute Mehrheit aller gültigen Stimmen auf sich zu vereinen. Die Bürgermeisterin war damals mit knapp 49 Prozent aus dem Rennen gegangen und galt somit als Favoritin. Andreas Faust hatte während der vergangenen zwei Wochen versucht, insbesondere die Nichtwähler aus dem Schlaf zu reißen. Am „langen Wochenende“ gelang es ihm aber lediglich, sein Ergebnis leicht zu verbessern (von 39,2 auf 40,24 Prozent). Der Wahlerfolg der Amtsinhaberin wurde von sozialdemokratischer Seite im „Uetersener Hof“ bejubelt. Die Party dort verlief ausgelassen. Bei den Christdemokraten, die bei „von Stamm“ zusammengekommen waren, war die Stimmung naturgemäß verhaltener.

Die CDU hatte sich etwas ausgerechnet und war von den Wählern nur (36,88 Prozent gingen an die Urnen oder wählten per Brief!) bitter enttäuscht worden.

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erstellt am 05.Okt.2014 | 20:51 Uhr

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