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Uetersener Nachrichten

15. Dezember 2017 | 03:56 Uhr

Handball : Uetersen erkämpft sich noch Remis

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Landesligamänner des TSV Uetersen haben sich in den letzten sieben Minuten, es stand 21:27 gegen das Elmshorner Handball-Team, zum 29:29-Remis gekämpft. „Die Angriffsleistung war heute nicht zufriedenstellend, aber wir haben eine tolle Moral bewiesen und den Punkt erkämpft“, so TSV-Trainer Marc Neumann nach dem Spiel. „Turm in der Schlacht“ war dabei Oldie Kai Röhl im Tor. In der ersten Halbzeit konnte er viele Bälle anfassen, ließ sich dann nach 40 Minuten vom angeschlagenen Benjamin Boje ablösen und konnte innerhalb von zehn Minuten auf der Bank soviel Kraft tanken, um dann wieder zu glänzen.

shz.de von
erstellt am 21.Feb.2012 | 21:07 Uhr

Nach Anwurf ging Uetersen mit 1:0 durch Lötje in Führung, geriet dann in Rückstand, den die Gäste auf 4:8 ausbauen konnten, weil im TSV-Angriff zu viel ausgelassen wurde. Als man sich dann auf 6:8 herangekämpft hatte, kam das Pech hinzu, Pietsch setzte einen Siebenmeter an den Pfosten. Auf drei Tore (6:9, 20. Minute) zogen dann die Gäste davon, doch dann gab es einen TSV-Lauf zum 10:10 bis zur Pause.

Aus den Kabinen kamen die Elmshorner dann besser heraus. Fünf Minuten war die Tordifferenz eng, doch in der 40. Minute lagen die Gäste mit vier Toren vorn (14:18). Als Lötje in der 45. Minute das 18:22 (das 500. Saisontor des TSV) erzielen konnte, waren es immer noch vier Treffer, die Elmshorn vorne lag.

Über das 20:24 (50. Minute) zogen dann die Gäste, bei denen nicht zu merken war, warum sie erst zehn Punkte auf dem Konto hatten, auf 21:27 davon.

Elmshorn war in diesem Derby und dazu noch beim Spitzenreiter, hoch motiviert. Diesen Lauf stoppte TSV-Trainer Marc Neumann dann erst einmal durch das Time-Out und stellte dazu taktisch um. Zwei Offensive beorderte er aus der Deckung heraus. Uetersen beging zwar weiter Fehler, weil man bei dem Tempo und dem Spielstand auch unter Druck stand, dennoch konnte man sich herankämpfen. 24:28 stand es in der 55. Minute. Als Redeker das 28:29 erzielen konnte, da ging es fünf gegen fünf weiter. Den Ausgleich vergab dann Redeker und auf der Gegenseite wurde Schmidt das 30. EHT-Tor wegen Schrittfehler aberkannt. Schmidt wollte dieses nicht wahrhaben, protestierte, bekam zwei Minuten. Der Freiwurf brachte dann nichts ein und der TSV war im Angriff. Foul, zwei Minuten und Siebenmeter für Uetersen. Pietsch behielt die Nerven (29:29). In zweifacher Überzahl kaufte sich Uetersen den Ball, Zuspiel auf Lötje, der Ball lag im EHT-Tor. Doch der Treffer wurde nicht gegeben (Kreisübertritt). Alle pflichteten dem Schiri bei dieser Entscheidung bei. Der letzte EHT-Angriff in dieser dramatischen Schlussphase brachte nichts Zählbares mehr ein.

TSV Uetersen spielte mit: Röhl, Boje im Tor – Lötje (6 Tore), Pietsch (8/5 Siebenmeter), Bluhm (2), Farr (6), Ladiges (1), Timm (2), Redeker (2), Maß (1), Gruschinske (1), Janert, Czwalinna (n. e.).

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