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Neues Porjekt : „Ünnerstütten, helpen, kümmern“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Wir freuen uns, dass Ihr alle hier seid“, begrüßte Jana Sell im Jugendraum der Hetlinger Kirche eine Gruppe Bürger. Die knapp ein Dutzend älteren und die beiden jüngeren Marschmer wollen sich im Rahmen des Projekts „Notnogels“ engagieren. Ins Leben gerufen hat es Jana Sell zusammen mit Wanda Koskowski.

Ihre Idee: Hetlinger sollen füreinander und miteinander da sein. Bei Notfällen im Alltag kann praktisch und unkompliziert Unterstützung organisiert werden. „Ut Heteln – foer Heteln“ ist das Motto. Geboten werden soll „ünnerstütten, helpen, kümmern“.

Anregungen und Beschwerden werden entgegen genommen und an die richtigen Stellen weitergeleitet. Alte, kranke oder einsame Menschen bekommen Besuch von den Notnogels. Hilfe gibt es bei Schriftverkehr, Behördengängen und dem Ausfüllen von Formularen. Kleine Einkäufe können erledigt werden, wenn der Hetlinger krank ist. Es wird Beratung bei Fragen zur Pflege geboten. Um das Projekt im Dorf bekannt zu machen, wurde ein Flyer erarbeitet. Da sind nicht nur die Angebote der Beiden aufgelistet.

Es finden sich auch für Senioren wichtige Termine, wie etwa der platttdüütsche Krink, der Seniorennachmittag von DRK und Kirche sowie die Einkaufsfahrt mit dem Gemeindebus. Außerdem sind alle Notfalltelefonnummer zusammen gefasst worden. Unterstützung gibt es von der Gemeinde und der Kirche, was die Anwesenheit von Bürgermeisterin Monika Riekhof und Pastor Dr. Helmut Nagel beim ersten Treffen belegt.

Die Notnogels wollen rund um die Uhr erreichbar sein. Man muss nur das Telefon 04103/709737 anrufen. Unter dieser Nummer können sich auch diejenigen melden, die die Notnogels unterstützen wollen. Die Kosten für den Telefonanschluss übernimmt die Kommune, über die die Aktiven zudem versichert sind.

Es gibt auch ein regelmäßiges Treffen. Immer am ersten Mittwoch im Monat kommen alle Interessierten von 15 und 17 Uhr im Jugendraum der Kirche zusammen. Dieser Termin kann auch als Sprechstunde mit Jana Sell und Wanda Koskowski genutzt werden. Und was es Neues von der Ehrenamtlergruppe gibt, wird über die Schaukästen der Gemeinde Hetlingen an der Mehrzweckhalle und der Bushaltestelle Schulstraße kommuniziert.

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erstellt am 06.Nov.2014 | 19:18 Uhr

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