Überzeugend im Derby

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Am Sonnabend gastierten die 1. Herren des TuS Esingen beim TSV Ellerbek II zu einem von zwei Derbys dieser Hamburg-Liga-Saison. Die Ellerbeker Reserve war mit 6:2-Punkten besser ins Jahr 2012 gekommen als die Tornescher (3:5-Zähler), die zudem unter einer sagenhaften Auswärtsschwäche litten: Erst drei magere Pünktchen brachten sie bisher aus fremden Hallen mit. Die Ellerbeker hatten Anwurf, doch ihr erster Versuch wurde von der TuS-Abwehr abgeblockt; im Gegenzug war Timo Kreckwitz nach einem Pass von Lennart Haas deutlich schneller als seine Ellerbeker Gegenspieler und brachte die Gäste in Führung. TuS-Torwart Alexander Dustin Witt hielt den zweiten Ellerbeker Ball und Lennart Haas verwandelte den zweiten Esinger Torwurf – 2:0 für die Tornescher.

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12. Februar 2012, 21:27 Uhr

Die Hausherren wollten mit Pässen auf ihren Kreisspieler Bastian Blietz zu Toren kommen. Bei ihrem dritten Angriff fanden sie Blietz auch und der Kreisspieler verkürzte auf 1:2 (3. Minute). Die Esinger hatten ihre jüngste Heimpleite gegen den Titelanwärter HG Hamburg-Barmbek offenbar gut aufgearbeitet und zeigten in der Rudolf-Harbig-Halle in der gesamten ersten Halbzeit ein deutlich verbessertes Abwehrverhalten. Bis zum 5:6 blieb Ellerbek auf „Tuchfühlung“ (8.) – dann legten die Esinger in Abwehr und Angriff noch einmal eine Schippe drauf. Bis auf Niels Joentvedt hatten die Gäste alle TSV-Akteure im Griff. Beim Stand von 8:14 nahm Torsten Boster (Mannschaftsverantwortlicher der Ellerbeker in diesem Spiel) seine Auszeit. Eine Wende brachte diese Maßnahme nicht – der „Lauf“ der Gäste war aber erst einmal gebremst.

Beim Stand von 12:19 ging es in die Pause. Die Ellerbeker Zuschauer diskutierten über die Höhe der Niederlage nach weiteren 30 Minuten, die TuS-Anhänger hofften auf das Ausbleiben der sonst üblichen Schwächephase ihres Teams zu Beginn der zweiten Halbzeit. Die Hausherren entschieden die ersten neun Minuten des zweiten Durchgangs mit 6:2 für sich und kamen so auf drei Tore (18:21) heran. Überhastete Abschlüsse und technische Fehler brachten die Ellerbeker dann aber wieder vom Weg ab. Joentvedt verkürzte in der 47. Minute per Siebenmeter noch einmal auf vier Tore Rückstand (20:24); bei diesem Strafwurf hütete erstmals Jan-Michael Bruhn anstelle von Witt das Gäste-Gehäuse. Fünf TuS-Tore in Folge in den nächsten fünf Minuten entschieden dann aber die Partie (20:29/52.) vorzeitig zugunsten der Esinger. Jannik Genz hatte in dieser Phase auch das Glück, dass ein Siebenmeter, den er an den Pfosten gesetzt hatte, vom Bein des TSV-Torhüters Tobias Laupichler ins Netz sprang. Am Ende hatten die Esinger einen deutlichen 34:24-Auswärts- und Derby-Sieg sowie zwei Punkte im Kampf um den dritten Platz errungen.

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