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Uetersener Nachrichten

11. Dezember 2017 | 13:07 Uhr

Fußball : Überraschend 1:1

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Eigentlich schien es nur um die Höhe des Heimsieges zu gehen, als die 1. Herren des Moorreger SV am Sonntagnachmittag in der Kreisklasse 4 zum Derby die 2. Herren des TV Haseldorf empfingen. Die Moorreger stürmten auch von Anfang an und gaben schon in den ersten zehn Minuten vier Torschüsse ab, trafen aber nicht. Und zur Überraschung aller Beteiligten, selbst der Gäste, gab es am Ende ein 1:1. „Natürlich hat auch von uns kaum jemand damit gerechnet, dass wir bei einem Aufstiegsanwärter einen Punkt holen“, gab Heiner Koch, Pressewart der TVH-Reserve, zu. MSV-Coach Arne Frank urteilte: „Der Haseldorfer Torwart Patrick Koschinski war der überragende Mann – und wir sind offenbar noch nicht so weit, wie uns einige sehen, denn es fehlte die Souveränität und Geduld, auf das 1:0 warten zu können!“

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erstellt am 28.Aug.2012 | 20:49 Uhr

Christian Teresi zielte in der zweiten Minute knapp über die Latte, es folgten zahlreiche weitere vergebene Chancen von Teresi (traf einmal die Latte), Florian Bloch und Martin Skowronek. „Der MSV war schwach im Abschluss – wir haben es aber auch immer wieder geschafft, noch ein Bein dazwischen zu kriegen“, so Heiner Koch. Die Haseldorfer hatten pro Halbzeit jeweils genau eine Chance - und die Gelegenheit im zweiten Durchgang bedeutete das 0:1, als Liga-Leihgabe Joris Justin Lüchau einen Konter über die linke Seite nach feiner Einzelleistung abschloss (65.).

Moorrege rannte fortan mit noch mehr Macht an, doch die beiden Viererketten der Gäste standen und die TVH-Innenverteidiger Kim Neidenberger und Nils Rathlau hielten die MSV-Angreifer relativ gut in Schach. Dann wechselte Frank mit Gökhan Ilengiz einen weiteren Stürmer ein, der zum 1:1 ausglich (80.). „Da stimmte unsere Zuordnung in der Defensive nicht – wenn wir richtig gestanden hätten, wäre dieses Tor nicht gefallen“, vermutete Heiner Koch. Bis zum Abpfiff drängten die Hausherren auf das 2:1. „Das Tor war aber wie vernagelt“, so Frank, der zugab: „Am Ende mussten wir froh sein, nicht mit 0:1 verloren zu haben – das wäre nach diesem Spielverlauf der richtige Klassiker gewesen!“ Heiner Koch urteilte: „Es war über 90 Minuten ein Spiel auf unser Tor, aber mit einer kompakten Mannschaftsleistung haben wir uns den Punkt verdient!“

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