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Klaus-Groth-Schule : Übergang von Schule in Ausbildung

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Seit 2006 arbeiten die Klaus-Groth-Schule und die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Elmshorn eng zusammen. Jetzt haben die beiden Einrichtungen durch die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages diese Zusammenarbeit auf eine verbindliche und höhere Stufe gesetzt. Basierend auf der Grundlage einer „Vereinbarung über die Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung in Schleswig-Holstein“ stimmen die Klaus-Groth-Schule und die Agentur für Arbeit Elmshorn ihre berufsorientierenden Maßnahmen nun miteinander und aufeinander ab.

shz.de von
erstellt am 06.Jan.2014 | 21:30 Uhr

An der Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe wird bereits ab der fünften Klassenstufe unter dem Motto „Für das Leben lernen wir“ die Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler aktiv begleitet. Im fünften Jahrgang wird die Selbstständigkeit der Schüler durch den „Haushaltspass“ gefördert, im sechsten Jahrgang gibt es den „Girls-Day“ auch für Jungs, im siebten Jahrgang beteiligen sich die Mädchen und Jungen an der Vorhabenwoche „Berufsorientierung“ unter anderem mit Einsätzen in sozialen und technischen Bereichen und ab dem achten Jahrgang stehen Betriebspraktika, Berufsberatung, Bewerbungstraining und Berufswahlunterricht auf der Agenda. Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Elmshorn unterstützt die Schule bei diesen Aktivitäten, bei Elternabenden sowie Schülerbesuchen im Berufsinformationszentrum Elmshorn. Zudem betreuen vier Berufsorientierungsbegleiter Schüler, deren Schulabschluss und Übergang in die Ausbildung gefährdet ist.

Sie helfen in Zusammenarbeit mit Eltern den Jugendlichen bei der Berufsfindung, begleiten die Schüler zu Firmen, geben Hilfe bei Bewerbungsschreiben und halten in zahlreichen Fällen auch noch während der Ausbildungszeit zu den Jugendlichen Kontakt, um sie zu motivieren und ihnen bei Schwierigkeiten zur Seite zu stehen.

Diese Begleitung beginnt im achten Schuljahrgang. Aktuell werden 100 Schüler beziehungsweise bereits Auszubildende betreut, um ihnen den Start in die Ausbildungs- und Berufswelt zu erleichtern oder überhaupt zu ermöglichen. „Niemand soll zurückbleiben. Den förderungsbedürftigen Jugendlichen werden Perspektiven und Ziele, die sie erreichen können, aufgezeigt“, so Schulleiterin Rita Wittmaack.

Eng ist die Schule mit Unternehmen in der Region vernetzt. Sie stellen Praktikumsplätze zur Verfügung oder beteiligen sich an Berufsmessen an der Schule. Zu den engen Firmen-Kooperationspartnern HellermannTyton, Altonaer Wellpappenfabrik und Medac ist nun die Agentur für Arbeit Elmshorn mit ihrer kompetenten Berufsberatung hinzugekommen.

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