zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

15. Dezember 2017 | 13:35 Uhr

Handball : Überdosis „Blau-Gelb“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Auch ihr drittes und letztes Derby in dieser Saison gegen die HSG Pinnau haben die 2. Männer des TuS Esingen verloren. Nach einem 24:25 im Hamburg-Liga-Hinspiel und einem 25:26 im HHV-Pokal-Viertelfinale (beides daheim) kassierten die Tornescher am Sonnabend beim Liga-Rückspiel in Pinneberg eine 30:33-Pleite. „Pinnau wäre schlagbar gewesen ‒ aber wir haben es nicht geschafft, die Lücken in den Reihen des Gegners entscheidend zu nutzen“, haderte TuS-Trainer Dennis Lißner.

shz.de von
erstellt am 11.Apr.2016 | 20:14 Uhr

In der Halle am Fahltskamp legte Pinnau zunächst drei Tore vor. In der zehnten Minute konnte Yannick Hellmich erstmals wieder ausgleichen (5:5) und kurz darauf sorgte Hendrik Willenbrock sogar für die erste Gäste-Führung. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit lag dann jedoch die Heim-Sieben zumeist mit zwei oder drei Toren in Front, so auch zur Pause (16:13). „In der Abwehr standen wir aber gut“, stellte Dennis Lißner fest. Gegen die 3:2:1-Deckung der Esinger fanden die Gastgeber im Positionsangriff keine Mittel. „Die HSG hat fast ausnahmslos getroffen, wenn sie schnell nach vorne spielen konnte“, berichtete Dennis Lißner.

Zahlreiche Gegenstöße der Pinneberger begünstigte die TuS-Zweite mit ihren überhasteten Abschlüssen. Vermisst wurde Hannes Haas, der anschließend für die 1. TuS-Männer spielte. Im zweiten Durchgang verkürzte der bärenstarke Tobias Lißner, der mit derselben Explosivität wie vor seiner langen Verletzungspause (Kreuzbandriss) glänzte, zunächst zum 16:15 (33.). Dann zog Pinnau aber bis auf sieben Tore davon (26:19/46.).

„Wir sind in diesem Zeitraum immer wieder mit freien Torwürfen gescheitert“, so Dennis Lißner, der feststellte: „In einigen Phasen waren wir einfach zu hektisch.“ Dies galt auch für Ex-Pinnau-Spieler Dennis Vogt, dem mehrmals frei vor HSG-Keeper Malte Hoeft die Nerven versagten. In der Schlussphase konnten die Tornescher noch etwas Ergebniskosmetik betreiben und zum 33:30-Endstand verkürzen. Trotzdem beklagen die TuS-Spieler nach der dritten Niederlage in Folge im Nachbarschaftsduell nun endgültig eine „Überdosis Blau-Gelb“, spielen die HSG-Teams doch immer in blau-gelben Trikots.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert