Test : Überall ein grüner Haken

3241721_800x411_4e778fdf4a676.jpg

„Sie sind in einer wunderbaren Einrichtung untergebracht!“ Diese freundlichen Worte formulierte kürzlich Alfred Abel von der BIVA (Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung) im „Haus am Rosarium“.

shz.de von
19. September 2011, 20:52 Uhr

BIVA-Trägerverbände sind unter anderem die AWO, das Diakonische Werk, das DRK und der Paritätische Wohlfahrtsverband. Finanziell gefördert wird die Organisation vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Gemeinsam mit seiner Frau Ingrid begutachtete Abel das Senioren- und Pflegeheim am Großen Sand. 169 Fragen galt es dabei zu beantworten. Sie betrafen die Bereiche Autonomie, Teilhabe und Menschenwürde. Wie ist es bestellt mit der Selbstständigkeit der Bewohner im Bereich der Nahrungsaufnahme oder bei den Aspekten der Pflege? Ist die Beteiligung am Leben der örtlichen Gemeinschaft gewahrt? Erfragt wurde auch die Entscheidungs- und Willensfreiheit in der letzten Lebensphase. Hinter jeder positiv beantworteten Frage wurde ein grüner Haken gesetzt. Das „Haus am Rosarium“ habe die volle Punktzahl erhalten und sei daher hinsichtlich der Verbraucherfreundlichkeit eine Einrichtung, die den von der BIVA gesetzten Maßstäben in vollem Umfang entspreche, freute sich Abel. Die Transparenz ist den Gutachtern wichtig. Daher weisen sie gerne auf eine Internetadresse hin. Dort wird das Ergebnis im Detail vorgestellt. „Und dort kann man auch sehen, dass sich hinter jeder Frage ein grüner Haken befindet“, begründen die Gutachter ihr Top-Ergebnis. Einrichtungsleiterin Eva Buban freute das Resultat natürlich. Sie versäumte es nicht, diesbezüglich ihren Mitarbeitern zu danken. Diese beteiligten sich zum einen an der Begutachtung, seien zum anderen aber für das sehr gute Ergebnis mitverantwortlich. Die Urkunde gilt ein Jahr lang. 2012 müsste sich das Heim, sofern gewünscht, erneut zertifizieren lassen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert