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Kirchenmusik am Kloster : Über der Komposition verstarb Mozart

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart (geboren am 27. Januar 1756 in Salzburg, gestorben am 5. Dezember 1791 in Wien) war als Komponist der Schnellste. In seinem kurzen Leben schrieb er mehr als 30 Orchesterwerke, 51 Sinfonien, 25 Klavierkonzerte, 40 Violin-Klavier-Sonaten, 23 Streichquartette, diverse Bühnenwerke und 15 Messen. Um nur einige aufzuzählen.

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erstellt am 29.Okt.2014 | 21:48 Uhr

Sein letztes Werk war eine Totenmesse, das Requiem in d-moll. Diese Komposition verdankt seine Berühmtheit nicht zuletzt dem Umstand, dass es die wohl einzige Totenmesse ist, über der ein Komponist selbst verstarb. Um die Entstehung dieses Werkes ranken sich viele Vermutungen und Kontroversen, nicht zuletzt geht es dabei um die Frage, was Mozart selbst schrieb und was Joseph Eybler und Franz Xaver Süßmayr im Auftrage von Mozarts Witwe Constance hinzufügten. Fertigzustellen war das Requiem, schließlich ist es ein Auftragswerk des Grafen Franz von Walsegg gewesen.

Abseits aller Theorien und Vermutungen ist es eines der am häufigsten aufgeführten Messen der Musikgeschichte und berührt in ihrer Tonsprache ganz unmittelbar und bis heute.

So lädt die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde „Am Kloster“ zum Ende des Kirchenjahres (das mit dem Ewigkeitssonntag endet) zu diesem besonderen Konzert herzlich ein. Aufgeführt wird es am Sonntag, 16. November, von 19 Uhr an. Kantor Eberhard Kneifel, der den Abend musikalisch leitet, konnte nicht nur „seine“ Kantorei begeistern, das Werk einzustudieren, sondern auch Bettina Pahn, Sopran; Nicole Delabona, Alt; Michael Connaire, Tenor und Konstantin Heintel, Bass; für die Sologesangpartien gewinnen. Begleitet werden die Solisten und der Chor von 25 Musikern des Barock-Orchesters Elbipolis aus Hamburg.

Karten für das Konzert gibt es im Vorverkauf bei der Buchhandlung Lavorenz und bei der Buchhandlung Schröder. Die Tickets kosten 25 und 15 Euro.

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