zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

18. August 2017 | 04:01 Uhr

Bauamt : Über den „schwarzen Fluss“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Noch hat Michael Koch seinen Schreibtisch in den Stuben der Moorreger Amtsverwaltung. Zum 1. März allerdings wird er damit ein paar Meter weiter auf die andere Seite des „schwarzen Flusses“ ziehen. Grund: Der Fachmann für Bauangelegenheiten wird neuer Chef des Uetersener Bauamtes und damit Herr über 45 Mitarbeiter, zu denen auch die des Bauhofes gehören.

Es ging schnell mit einer Nachfolgeregelung für den aus dem Berufsleben ausgeschiedenen Peter Bröker. Gerade mal vier Wochen war die Stelle vakant, jetzt steht fest, wer zukünftig auf dem Chefsessel im Bauamt Platz nehmen wird. „Für mich bot sich damit die Chance, wieder in eine Position mit mehr Verantwortung zu kommen“, sagte Michael Koch, der im Amt Moorrege seit mehr als vier Jahren zum Team Planen und Bauen gehört.

Dort hat er keine Leitungsfunktion, auf seinen anderen beruflichen Stationen dagegen schon. In Jesteburg und Kellinghusen etwa hatte der gebürtige Elmshorner jeweils auch Personalführungsaufgaben. Dass er sich später in den Kreis Pinneberg orientierte, hing mit dem Anfahrtsweg zusammen, der ihm irgendwann zu lang war. „Es war eine bewusste Entscheidung“, sagte der 49-Jährige, der erst in die Appener Gemeindeverwaltung ging und nach der Fusion nach Moorrege wechselte. In der Region ist der begeisterte Enduro-Fahrer, der inzwischen in Neuendorf hinter Elmshorn lebt, gut verankert. Lange spielte er hier Schach, war Mitglied des Angelvereins Posenkieker und saß dort auch im Vorstand. Aus Zeitgründen hat er diese Hobbys inzwischen hintenan gestellt. Und daran wird sich in den nächsten Jahren wohl auch nichts ändern.

In Uetersen übernimmt der erfahrene Verwaltungsmann das größte Ressort und wird hier dringend erwartet. „Uetersen ist nicht auf Rosen gebettet, und wir brauchen deshalb jemanden, der sich mit Fördermöglichkeiten und -töpfen gut auskennt“, sagte seine neue Dienstherrirn Andrea Hansen. Diese Erfahrung bringt der neue Mann mit, er kennt sich aus mit schwierigen Projekten. So begleitete er in Moorrege die Ausweisung des Neubaugebietes Schafweide und brachte während einer seiner früheren beruflichen Stationen die Umnutzung einer aufgegebenen Kaserne auf den Weg.

Er freue sich auf die neue Aufgabe und danke der Moorreger Amtsverwaltung, dass sie ihn innerhalb von nur vier Wochen ziehen lasse, sagte er. Als eine der ersten Amtshandlungen will er sich mit den Spitzen der Uetersener Ratsfraktionen treffen. Durchgesetzt hat sich der bekennende Island-Fan übrigens gegen 14 Konkurrenten. Sechs Bewerber kamen in die engere Wahl.

zur Startseite

von
erstellt am 21.Feb.2014 | 18:27 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert