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Uetersener Nachrichten

20. August 2017 | 19:28 Uhr

Fußball : TVH nach 0:2 noch 3:2

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Als das Derby zum Rückrunden-Auftakt der Kreisliga 7 zwischen den 1. Herren des TV Haseldorf und den 1. Herren des Heidgrabener SV am Sonntag mit 13-minütiger Verspätung endlich begann, waren die Gäste gleich hellwach: Philippe Schümann hatte nach einem langen Pass freie Bahn, zog rechts an TVH-Torwart Joschua Heinsohn vorbei und schob zum 0:1 ein. Die Haseldorfer waren um eine passende Antwort bemüht, doch die HSV-Abwehr stand gut und ließ kaum etwas zu. Eine Freistoßflanke von TVH-Kapitän Timo Badermann segelte zudem ins Toraus (6.). Auf der Gegenseite zirkelte Schümann einen Freistoß von der linken Seitenlinie gefährlich aufs Tor; Heinsohn lenkte den Ball mit den Fingerspitzen über die Latte (11.).

Auch Schümanns Flachschuss nach einer Rechtsflanke parierte Heinsohn sicher (16.). Dennis Malysz, der rechts frei durch war, verpasste das 0:2 noch, als er am kurzen Pfosten vorbeizielte (32.). Acht Minuten später erhöhte Schümann nach Malysz-Vorarbeit aber auf 0:2, als die Gäste den Ball schnell erobert und nach vorne getragen hatten. Kurz vor der Pause hatte Haseldorf Pech, als Daniel Pump per Kopf den Pfosten traf. „Ich habe die Spieler dann erst einmal alleine in die Kabine geschickt – sie sollten sich selbst Gedanken machen, bevor eine deutliche Ansprache von mir folgte“, so TVH-Trainer Jörg Dalecki. Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Hausherren deutlich, während HSV-Coach Ove Hinrichsen zugab: „Nachdem die erste Halbzeit unsere beste in dieser Saison war, haben wir im zweiten Durchgang von Minute zu Minute immer mehr die Kontrolle verloren und es nicht mehr geschafft, uns aus der Abwehr zu befreien!“ So gab es nur noch wenige Gäste-Konter über Schümann, den Joris Lüchau nun komplett abmeldete.

Und quasi „nebenbei“ erzielte Lüchau dann das 1:2 – als Heidgraben in der Vorwärtsbewegung den Ball verlor, setzte er ihn flach links ins lange Eck (60.). Auch das 2:2 erzielte der 18-Jährige Lüchau, als er nach einer Badermann-Ecke am zweiten Pfosten einköpfte (70.). Nachdem Robin Bhakdeeyut alleine auf HSV-Keeper Sven Seifert zulaufend noch gescheitert war (71.), drehte Badermann die Partie endgültig, als er nach Pumps Flanke zum 3:2 einköpfte (73.). Anschließend zogen sich die Haseldorfer weit zurück und ließen keine Torchance der Gäste mehr zu. Nach dem Abpfiff sanken die HSV-Spieler enttäuscht zu Boden und Hinrichsen haderte: „Es ist völlig unverständlich, dass wir den Gegner zurück ins Spiel kommen ließen und in 13 Minuten drei Gegentore kassiert haben!“ Dalecki jubelte dagegen: „In der zweiten Hälfte waren wir stark und Lüchau war der beste Mann auf dem Platz!“

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erstellt am 14.Nov.2011 | 21:26 Uhr

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