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Uetersener Nachrichten

21. August 2017 | 14:35 Uhr

Handball : TuS-Ziel: In die Top-Vier

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Tränen nach dem im Mai so knapp verpassten Aufstieg in die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein sind getrocknet – nun freuen sich die 1. Männer des TuS Esingen auf die neue Saison 2013/2014 in der Hamburg-Liga, die für sie am Sonntag, 8. September mit dem schweren Gastspiel beim SC Alstertal-Langenhorn (Anwurf: 18 Uhr in der Halle Lüttkoppel) beginnt.

In der Spielzeit 2011/2012 wurden die Esinger Rang-Dritter, im April 2013 schlossen sie sie die Hamburg-Liga sogar als Vizemeister ab. Die logische Steigerung wäre es, nach dem dritten und zweiten Platz nun den ersten Rang, sprich die Meisterschaft, anzupeilen – doch diesbezüglich tritt TuS-Trainer Jan-Henning Himborn kräftig auf die Euphoriebremse: „Es gibt zu viele unbekannte Faktoren. So haben wir zwei neue Torhüter und müssen zumindest in der Hinrunde auf Lennart Haas und Jonathan Karow verzichten!“ Karow weilt wegen seinem Studium bereits im Ausland, auch Haas zieht es ins Ausland – beide stehen erst 2014 wieder zur Verfügung.

Die beiden bisherigen Torhüter wurden fahnenflüchtig: Alexander Witt kehrte der Hamburg-Liga den Rücken zu und hütet nun das Tor der 3. Esinger Herren in der Bezirksliga. Mehr als einmal wöchentlich zu trainieren, erlaubt sein Beruf nicht. Fabian Gottwald bewogen ähnliche Gründe dazu, seine Handball-Karriere ebenso wie Tarek Martens zu beenden. Während sich Till Krügel nach nur wenigen Einsätzen wieder vom TuS verabschiedete und zum Oberligisten TSV Ellerbek ging, kam im Gegenzug Tobias Bombe aus Ellerbek nach Tornesch.

„Ich bin von der Mannschaft richtig gut aufgenommen worden und fühle mich sehr wohl“, so Bombe. Der 21-Jährige, der in Waldenau wohnt, hofft, dass er nun verletzungsfrei bleibt: „In den letzten beiden Jahren konnte ich verletzungsbedingt kaum Spiele bestreiten!“ Himborn hat eine hohe Meinung von Bombe und Nicolas Philippi (kam vom Landesliga-Absteiger HSG Rissen/Wedel): „Das sind sehr gute Spieler, mit denen wir ordentlich Potential dazu gewonnen haben!“ Der Coach weiß: „Wir müssen nun sehen, wie wir die positiven Ergebnisse aus der Vorbereitung mit in die Liga nehmen!“ Als Titel-Favoriten nannte Himborn die HG Hamburg-Barmbek und das HT Norderstedt. „Beide haben den sofortigen Wiederaufstieg als Ziel ausgegeben“, so Himborn, der für sein eigenes Team folgende Zielsetzung nannte: „Wir wollen in die Top-Vier kommen, das dafür nötige Können steckt in unserem Team drin. Ich bin sehr positiv gestimmt und vielleicht können wir sogar wieder Vizemeister werden – aber dafür müssen wir uns auf der Torwart-Position schnell neu finden, den Ausfall von Haas genau so gut wie in der Hinrunde der Vorsaison kompensieren und möglichst ohne Verletzungspech durch die Saison kommen!“

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erstellt am 04.Sep.2013 | 19:43 Uhr

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