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Uetersener Nachrichten

19. November 2017 | 10:00 Uhr

Handball : TuS siegt 33:22

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am Sonnabendabend empfingen die 1. Herren des TuS Esingen zum Verfolger-Duell der Hamburg-Liga den TV Fischbek, der vor dem Anwurf wie Esingen zwölf Pluspunkte aufwies. Die Hausherren gingen dreimal in Führung, doch die Gäste glichen dreimal aus – auch, weil Timo Kreckwitz beim Stand von 3:2 mit einem Siebenmeter an TVF-Torwart Azeez Oyewusi scheiterte. Bei Esinger Überzahl (ein Gäste-Akteur bekam die erste Zwei-Minuten-Strafe/11.) verwandelte Dennis Lißner dann einen Strafwurf zum 4:3 und Daniel Abel sorgte vom Kreis aus für die erste Zwei-Tore-Führung (5:3/12.). Nachdem TuS-Torwart Alexander Dustin Witt einen Siebenmeter pariert hatte, erhöhte Kreckwitz von links aus auf 6:3 (Foto rechts); dann hielt Witt gleich seinen nächsten Siebenmeter (13.). Beim Stand von 7:4 gab es für Abel eine Zwei-Minuten-Strafe und per Gegenstoß verkürzten die Fischbeker auf 7:5.

shz.de von
erstellt am 04.Dez.2011 | 20:56 Uhr

Dann zog Nils-Oliver Himborn seine Trainingsjacke aus, kam ins Spiel und traf zum 9:5 (21.). Einen Siebenmeter, den Himborn herausgeholt hatte, verwandelte Genz zum 10:6. Nachdem Genz per Gegenstoß auf 11:6 erhöht hatte, gelang Himborn ein Traumtor: Obwohl er von zwei Gäste-Verteidigern eng gedeckt wurde und mit dem Rücken zum Tor stand, brachte er quasi rücklings einen harten und platzierten Torwurf zustande, der das 12:6 bedeutete. Moritz Machay, Semmelhack (abgeklärt nach einem Gegenstoß) und Genz (nach einem schnellen Angriff) erhöhten auf 15:6. Kurz vor der Pause gab es eine unschöne Szene: Ein TVF-Spieler unterband per grobem Foul an Genz einen Gegenstoß. „Entschuldige, du bist in mich rein gesprungen“, sagte der Fischbeker zu Genz. „Ich bin in dich rein gesprungen?“, fragte Genz verständnislos. Die Schiedsrichter schlossen sich der Meinung des Esingers an und zeigten dem Fischbeker direkt die Rote Karte. Den fälligen Siebenmeter verwandelte Genz selbst sicher zum 16:6; mit dieser erstmaligen Zehn-Tore-Führung ging es auch in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Gäste zwar mehrere TuS-Würfe abblocken, dennoch stand beim 22:8 (41.) sogar ein 14-Tore-Abstand auf der Anzeigetafel. Im Gefühl des sicheren Sieges vergaben die Tornescher anschließend mehrere gute Chancen (darunter zwei Siebenmeter) und handelten sich einige unnötige Zeitstrafen ein. Stark: Yannick Hellmich, der nach 38 Minuten ins TuS-Tor rückte, parierte noch drei (!) Siebenmeter. Dass die Fischbeker noch etwas Ergebniskosmetik betrieben, konnte aber auch Hellmich nicht verhindern. Nach Lißners Treffer zum 33:20 (58.) verkürzte der TVF durch zwei Gegenstoß-Tore noch zum 33:22-Endstand.

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