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Uetersener Nachrichten

17. August 2017 | 10:39 Uhr

Handball : TuS siegt 33:21

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Während die 1. Herren des TuS Esingen ihre drei bisherigen Auswärtsspiele verloren, gewannen sie am Sonnabend auch ihr viertes Heimspiel dieser Hamburg-Liga-Saison. Im Verfolger-Duell gegen den Norderstedter SV erwischten die Esinger einen guten Start (3:0 nach drei Minuten), doch dann wurden Dennis Lißner und Timo Kreckwitz vom NSV plötzlich in Manndeckung genommen; vor allem Kreckwitz kam damit gar nicht zurecht, vergab zwei Chancen (darunter einen Siebenmeter); auch Lißner verwarf wenig später einen Siebenmeter, so dass die Tornescher beim 3:4 und 4:5 erstmals zurücklagen.

Anschließend wechselte die Führung mehrmals, aber kein Team konnte sich absetzen. Letztmals waren die Hausherren beim Stand von 11:12 im Hintertreffen; dann lief Jannik Genz zur Höchstform auf: Im nun variableren Angriffsspiel des TuS fand fast jeder Genz-Wurf den Weg ins Ziel, mit seinem dritten Tor des Tages glich er zum 12:12 aus. Dann scheiterte Daniel Quilitzsch zwar an NSV-Keeper Matthias Matuch, aber Moritz Machay traf wenig später zur 13:12-Führung. Obwohl Lißner, nachdem er „gehext“ hatte, erneut mit einem Siebenmeter in Matuch seinen Meister fand, konnte Machay auf 14:12 erhöhen. Die Zwei-Tore-Führung rettete TuS-Torwart Yannick Hellmich, der nach 21 Minuten den glücklosen Alexander Dustin Witt abgelöst hatte, mit starken Paraden (und mit Glück bei zwei Norderstedter Lattentreffern) in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel trieb Hellmich die NSV-Spieler mit seinen Paraden zur Verzweiflung. Auf der Gegenseite bauten Genz (zweimal) und Christoph Bökeler, der in der Halbzeit wohl ebenfalls „Zielwasser“ getrunken hatte, den Vorsprung auf 17:12 aus (33.). Dem 13. Norderstedter Tor ließen Quilitzsch, Genz und Machay wiederum drei TuS-Treffer hintereinander folgen, so dass NSV-Coach Marcus Schwarzer entnervt eine Auszeit nahm. Als es weiterging, kam Lißner durch die schnelle Mitte zum Abschluss und es hieß 21:13. Die Gäste versuchten nun mit einer 5:1-Deckung, besseren Zugriff auf die Esinger Haupttorschützen zu bekommen, was ihnen aber nicht gelang. Hellmich hätte derweil beinahe auch noch einen Siebenmeter pariert, doch der Ball ging knapp unter seiner Hand hindurch ins Netz.

In der 48. Minute hatte sich das Team von TuS-Trainer Jan-Henning Himborn dann erstmals einen Zehn-Tore-Vorsprung erarbeitet (Lennart Haas traf zum 27:17). Während ein NSV-Akteur für seinen Griff an den Hals eines TuS-Spielers zu Recht die Rote Karte sah (57.), traf Haas, nach dem sechsten Tor des Ex-Esingers Thomas Steegmann für den NSV, zum 33:21-Endstand.

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erstellt am 06.Nov.2011 | 22:08 Uhr

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