Handball : TuS-Sieg im Spitzenspiel

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Nach einem guten Start in die Rückrunde (zuletzt hatten sie einen 30:22-Sieg beim TSV Ellerbek II gefeiert) empfingen die 1. Frauen des TuS Esingen am vergangenen Sonntag zum Landesliga-Topspiel den FC St. Pauli.

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25. Januar 2012, 20:20 Uhr

Die Gäste hatten in der Neuen KGST-Halle Anwurf und trafen zum 0:1. Danach zog sich die Partie hin: Anna-Cathleen Voigt bekam schon früh die erste Gelbe Karte (3.), TuS-Torhüterin Lisa Rabe konnte sich in derselben Minute erstmals auszeichnen. Doch auch der zweite Treffer gelang St. Pauli (4.). Sollten wieder ähnlich wenig Tore wie im Hinspiel (13:12 für St. Pauli) fallen?

Immerhin: Die nächsten beiden Treffer gelangen den Gastgeberinnen, die somit zum 2:2 ausglichen (7.). Danach gab es dann ein hin und her; Höhepunkt in der zwölften Minute war das 3:3, das zugleich das Hundertste Saisontor von Voigt war. Beim 5:5 (16.) war die Welt für TuS-Trainer Jan-Henning Himborn noch in Ordnung – beim 5:9 (24.), begünstigt durch mehrere Fehlwürfe der Esingerinnen und gute Paraden der Gäste-Keeperin, nicht mehr wirklich. „Unsere Mädels zeigten aber Charakter und kämpften sich bis zur Pause wieder auf 9:10 heran“, lobte Scheele, bedauerte aber zugleich: „Schade, dass wir aus den Zwei-Minuten-Strafen, die St. Pauli in der 28. und 30. Minute kassierte, nicht wirklich Kapital schlagen konnten!“ Eine Führung zur Halbzeit wäre natürlich gut gewesen – und nach dem Seitenwechsel trafen, obwohl nun die Esingerinnen Anwurf hatte, zunächst nur die Gäste. Beim Stand von 9:12 (33.) sah es nicht wirklich nach einer Wende zum Guten für die TuS-Frauen aus. „Wir kamen zwar immer wieder heran, aber das ‚Überholmanöver‘ klappte zunächst nicht“, berichtete Scheele von den Bemühungen der Esingerinnen, die in der 39. Minute aber endlich belohnt wurden. Als die TuS-Frauen vier Tore in Folge erzielten, bedeutete das 13:12 von Sofia Schlage die erstmalige Führung. Zwischenzeitlich hatte es ein weiteres Torjubiläum gegeben: Julia Berge erzielte ihren 50. Saison-Treffer. Bis zum 15:15 ging es dann überaus eng zu, ehe der Himborn-Sieben mit einem weitereren Viererpack zum 19:15 ein „Befreiungsschlag“ (Scheele) gelang. Der St. Pauli-Coach nahm seine Auszeit und danach bekam sein Team einen Siebenmeter zugesprochen: Eine Gäste-Spielerin, die zuvor schon siebenmal getroffen hatte (davon drei Strafwürfe), verwarf nun aber. So hatten die Esingerinnen beim 20:15, nach zuvor sieben torlosen Minuten, erstmals einen Fünf-Tore-Vorsprung. „Dann ging es munter in unserem Sinne weiter“, so Scheele. Nach dem 22:17 (57.) musste TuS-Keeperin Frauke Kuhlmann noch einen Siebenmeter zum 24:18-Endstand passieren lassen.

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