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Uetersener Nachrichten

19. Oktober 2017 | 02:57 Uhr

Handball : TuS im Aluminium-Pech

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Optimal begann das letzte Hamburg-Liga-Hinrunden-Spiel für die 1. Männer des TuS Esingen. Gegen den Tabellen-Nachbarn Altrahlstedter MTV Hamburg legten Daniel Günter und Tobias Bombe zwei schnelle Treffer vor und TuS-Torwart Benjamin Boje parierte einen Siebenmeter. Auf jenes 2:0 folgten wechselnde Führungen. Vor einer schmalen Kulisse (handgezählte 71 Zuschauer weilten in der Neuen KGST-Halle) drehten die Hausherren ihren ersten Rückstand (4:5/7.) in ein 6:5 (8.). Als die Esinger beim 11:9 wieder mit zwei Treffern in Führung lagen (16.), nahm AMTV-Coach Goran Stojanovic seine Auszeit. Der langjährige Torhüter und Torwart-Trainer der HSV-Handballer wies seine Schützlinge

shz.de von
erstellt am 08.Dez.2013 | 21:35 Uhr

Der langjährige Torhüter und Torwart-Trainer der HSV-Handballer wies seine Schützlinge darauf hin, dass die Esinger „fast nur durch die Mitte zu Toren kommen“ würden. Die Gäste egalisierten zum 11:11, ehe die Esinger es versäumten, den schönsten Spielzug der Partie mit einem Tor zu krönen: Mit vier schnellen Pässen hatten sie die AMTV-Abwehr ausgespielt, Timo Kreckwitz jagte den Ball aber freistehend an die Latte – zahlreiche weitere Aluminium-Treffer sollten folgen. Als Boje beim Stand von 14:12 einen Wurf parierte, erhöhte Bombe auf 15:12. Dann verwirkte Moritz Machay einen Siebenmeter und erhielt eine Zeitstrafe, doch Boje hielt diesen Strafwurf sogar fest und leitete den Gegenangriff ein: Daniel Abel traf vom Kreis die Latte ...

Dass die Esinger danach drei weitere Male die Torumrandung, aber nicht ins Tor trafen, nutzten die Hamburger zu vier Treffern in Folge (15:16/28.). Zwei Tore von Felix Haack retteten dem TuS zumindest einen ausgeglichenen Spielstand von 17:17 zur Pause. Doch nach dem Seitenwechsel hatte die Heim-Sieben erneut eine glücklose Phase: Neben technischen Fehlern landeten die Esinger Aluminiumtreffer grundsätzlich bei AMTV-Spielern und leiteten die Gegenangriffe ein. Beim 18:21 betrug der Rückstand erstmals drei Tore (34.).

Nachdem die Gäste, die in dieser Phase vier Siebenmeter eiskalt verwandelten, durch drei Treffer in Folge auf 23:28 davongezogen waren (48.), nahm TuS-Trainer Jan-Henning Himborn seine Auszeit: „Bleibt ruhig – wir haben noch genug Zeit, die Partie zu drehen“, gab er seinem Team mit auf den Weg. Als Günter auf 26:29 verkürzte, kam beim TuS tatsächlich noch einmal Hoffnung auf. Doch die Altrahlstedter antworteten mit fünf Treffern am Stück zum 26:34 (56.), was die Entscheidung bedeutete. Auch Daniel Hutschenreuter, der in den letzten sieben Minuten nach seiner Verletzung erstmals wieder in einem Ligaspiel das Tor hütete, und Tom Schmitt, der in der 54. Minute zum ersten Mal das Feld betrat, sorgten nicht mehr für die Wende: Die Esinger verloren mit 29:37 und rutschten auf Platz neun ab.

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