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Uetersener Nachrichten

14. Dezember 2017 | 04:12 Uhr

Handball : TuS II verschenkt den Sieg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Im letzten Spiel vor der Winterpause bot sich den 2. Männern des TuS Esingen die Chance, mit einem Sieg gegen die HG Hamburg-Barmbek II ihren Rückstand auf den Spitzenreiter auf drei Punkte zu verringern. Beide Teams bauten zunächst auf eine sichere Deckung, was dazu führte, dass nach zwölf Minuten jeweils nur vier Tore auf beiden Seiten gefallen waren. Erst nach einer Auszeit von TuS-Trainer Dennis Nickel (12.) kamen die Esinger besser ins Spiel.

shz.de von
erstellt am 17.Dez.2013 | 21:35 Uhr

Nun brach Tom Schmitt mit dem 5:4 seinen vorherigen „Tor-Bann“, Sören Wöbcke und Daniel Ahlert bauten die Führung auf 8:5 aus. Nachdem die Gäste dreimal in Folge in TuS-Torwart Jan-Michael Bruhn ihren Meister gefunden hatten, nahm HG-Coach Jesper Uhlig seine Auszeit (26.), was die Hausherren jedoch nicht aus dem Tritt brachte. Tobias Haan per Strafwurf sowie Tobias Lißner erhöhten auf 13:10. In der Schlussphase der ersten Halbzeit wurde um jeden Ball gekämpft – nicht immer mit fairen Mitteln, so dass Haan und HG-Akteur Marko Schilling zum Abkühlen auf die Bank geschickt wurden. Zur Pause führten die Esinger mit 15:11.

Beide Teams starteten mit reduzierter Spielerzahl in den zweiten Durchgang, konnten aus dem zusätzlichen Raum auf dem Spielfeld aber kein Kapital schlagen. „Wir sind in dieser Phase sehr selbstbewusst aufgetreten und haben aus einem Guss gespielt“, berichtete TuS-Betreuer Hans-Günter Voß. Nach Sören Wöbckes 18:14 schlichen sich aber einige unerklärliche Fehler ins TuS-Spiel ein, was die Hamburger gnadenlos ausnutzten und in Unterzahl auf 19:17 herankamen. Bruhn parierte zwar einen Siebenmeter, doch drei HG-Tore in Folge bedeuteten das 20:20 (47.).

„Danach begann ein Kampf auf Biegen und Brechen mit Treffern im Sekundentakt“, so Voß. Nach dem 25:25-Ausgleich (48.) fand die Heim-Sieben zurück zu ihrer Spielweise aus der Schlussphase der ersten Hälfte: Sie arbeitete ihre Chancen im Angriff gezielt heraus und verwertete sie effizient. Beim Stand von 31:27 nahmen die Gäste ihre Auszeit (55.) und versuchten, mit einer Kombination aus erster und zweiter Welle zum Erfolg zu kommen. Auf zwei Barmbeker Treffer folgte nun jeweils ein Esinger Tor, so dass der TuS-Vorsprung dahin schmolz.

Zehn Sekunden vor dem Ende parierte Bruhn einen Wurf, doch anstatt ihren Ballbesitz ruhig auszuspielen, leisteten sich die Esinger einen Fehlpass: So glichen die Barmbeker drei Sekunden vor Ultimo zum 34:34-Endstand aus, untermauerten Platz eins und sind weiter auf Kurs Wiederaufstieg. „Wir haben nach einer mit Leidenschaft und vollem Einsatz geführten Partie den schon sicher geglaubten Sieg verschenkt“, klagte Voß.

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