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Uetersener Nachrichten

15. Dezember 2017 | 17:45 Uhr

Handball : TuS-Frauen sind Spitze

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

So schlecht die Saison 2013/2014 bisher für die 1. Männer des TuS Esingen lief, so positiv überraschen weiterhin die 1. Esinger Frauen: Am Sonnabend feierten sie im Hamburg-Liga-Topspiel gegen die SG Bergedorf/VM einen klaren 23:15-Sieg und übernahmen damit die Tabellenführung. Zur Erinnerung: Der Hamburg-Liga-Meister steigt am Saisonende in die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein auf, der Vizemeister bestreitet zwei Aufstiegsspiele ...

shz.de von
erstellt am 30.Okt.2013 | 19:06 Uhr

TuS-Trainer Jan-Henning Himborn hatte vor dem Spitzenspiel gefordert, an die zuletzt guten Abwehrleistungen anzuknüpfen. Diesmal startete Ina Kaspatis im TuS-Tor und bot eine hervorragende Leistung. Die noch ungeschlagenen Gäste gingen in Führung (3.) – doch Janina Nowack, die ebenfalls einen bärenstarken Auftritt hinlegte, glich postwendend aus. Danach wogte die Torausbeute hin und her, wobei die Esingerinnen kein Mittel fanden, um SG-Spielerin Kim Kretschel am Kreis und im Tempogegenstoß zu stoppen. Die ersten fünf Gäste-Treffer erzielte allesamt Kretschel, mit ihrem vierten Tor des Tages brachte sie ihr Team erstmals mit zwei Treffern in Führung (2:4/10.).

Danach trafen aber die Tornescherinnen viermal in Folge (8:4/14.). Kretschels fünftes Tor beantwortete die Heim-Sieben mit einem Fünferpack, was eine 11:5-Führung bedeutete (25.). Die letzten zählbaren Aktionen der ersten Halbzeit kamen dann von den Gästen und abermals Kretschel verkürzte zum 11:7-Pausenstand. „Unsere Abwehr – mit einer unermüdlich ackernden Anna-Cathleen Voigt an der Spitze, Martina Bauer am Kreis und den anderen kompromisslos agierenden Spielerinnen – lieferte die vom Trainer geforderte Leistung ab“, lobte Valko Scheele. Der TuS-Betreuer stellte aber auch fest: „Im Angriff hatten wir noch Luft nach oben, nicht zuletzt durch zwei verworfene Siebenmeter!“ Positiv: Nach dem Seitenwechsel warf Nowack sofort das 12:7 (31.).

Den Gästen gelang nach ihrem achten Treffer (12:8/32.) zehn Minuten kein Tor mehr. Die Esingerinnen leisteten sich in dieser Phase zwar auch fünf Fehlwürfe, trafen aber immerhin auch viermal (16:8/ 39.). Als Kaspatis in der 47. Minute den Posten zwischen den Pfosten für Jessica Krass räumte, konnte sie auf elf Paraden (bei 22 Würfen) zurückblicken und hatte sogar zwei Siebenmeter entschärft. Krass knüpfte mit drei Paraden bei sechs Würfen nahtlos an die Leistung von Kaspatis an. Beste TuS-Schützin war Nowack, die acht Tote zum 23:15-Heimsieg beisteuerte. „Nicht auszudenken, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn wir nicht so viel verworfen hätten“, wäre laut Scheele sogar ein noch höherer Sieg möglich gewesen.

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