zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

20. Oktober 2017 | 16:38 Uhr

Handball : TuS-Frauen mit 16:14

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am Sonntag gastierten die 1. Frauen des TuS Esingen beim Rellinger TV. In der Sporthalle Egenbüttel musste TuS-Trainer Jan-Henning Himborn auf die Torhüterinnen Frauke Kuhlmann und Marty Kostmann sowie die Feldspielerinnen Anika Ladwig und Jaqueline Senf verzichten.

shz.de von
erstellt am 10.Nov.2011 | 20:37 Uhr

Mit Lisa Rabe, die an jedem Wochenende aus Damp an der Ostsee nach Tornesch heimkehrt, stand nur eine Torfrau zur Verfügung – und sie hielt 46 Prozent der Würfe. Die Esingerinnen erwischten einen Traumstart: Die Rellingerinnen hatten Anwurf, doch das erste Tor erzielten die Gäste und ruck-zuck stand es 0:3 (4.). Die RTV-Frauen kamen gegen die TuS-Deckung nicht zum Zuge und warfen erst nach neun Minuten ihr erstes Tor (zum 1:3). Die Himborn-Sieben glänzte mit schönen Spielzügen, ehe RTV-Coach Rainer Knaack beim Stand von 3:7 (18.) eine Auszeit nahm. Dies half den Gastgeberinnen aber nicht wirklich: Nach 25 Minuten stand es 3:10. „Bis dahin haben wir ein insgesamt gutes, konzentriertes und auch konsequentes Spiel, sowohl in der Abwehr als auch nach vorne, gezeigt“, lobte TuS-Betreuer Valko Scheele. Doch dann kam das „zweite Spiel“ in der Partie: Die Rellingerinnen erzielten plötzlich mit vier Toren in fünf Minuten einen Treffer mehr als in den vorherigen 25 Minuten. „Dies wurde begünstigt durch Fehlwürfe, technische Fehler und schlechtes Rückzugsverhalten von unserer Seite“, so Scheele. Zur Pause stand es 7:10, woran Anna-Cathleen Voigt mit sieben Toren den größten Anteil hatte. In der 34. Minute erzielten die TuS-Frauen ihren ersten Treffer der zweiten Halbzeit, der ihnen aber nicht wirklich Sicherheit brachte. „Bis dahin hatte es bereits vier Ballverluste gegeben“, so Scheele, der klagte: „Leider wurden keine Spielzüge mehr gespielt, sondern wir haben immer wieder unvorbereitet geworfen!“ Rellingen kam auf 10:11 (39.) heran und Knaack sinnierte nach dem Spiel: „Was wäre wohl passiert, wenn wir in dieser Phase ausgeglichen hätten?“ Scheele: „Das wollen wir uns lieber nicht ausmalen!“ Nachdem die Tornescherinnen in der 41. Minute unverändert nur einen Treffer Vorsprung hatten, drehte die Esingerin Angelika Koziol auf: Mit drei Toren in drei Minuten, davon zwei vom Kreis (jeweils nach Zuspiel von Julia Berge), verschaffte sie ihrem Team Luft. Beim Stand von 12:15 (48.) nahm Knaack eine Auszeit.

Die nächsten elf Minuten sowie sieben Würfe und Ballverluste später verkürzten die Gastgeberinnen auf 13:15. Tanja Falk erlöste die TuS-Frauen mit ihrem Treffer zum 13:16 (59.), am Ende hieß es 14:16. Scheele: „25 Minuten lang haben wir sensationell gespielt – wenn es so weitergegangen wäre, hätte es ein Debakel für den RTV geben können!“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert