Handball : TuS-Frauen halten gut mit

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Nachdem die 1. Frauen des TuS Esingen in der vergangenen Saison als Landesliga-Meister den sofortigen Wiederaufstieg in die Hamburg-Liga schafften, warten nun deutlich schwerere Gegner. Zum Saisonstart empfingen die TuS-Frauen am Sonnabend den Ahrensburger TSV, in dessen Team immerhin noch vier Spielerinnen aus der letztjährigen Oberliga-Mannschaft standen. Zum TuS-Kader kamen Sandra Schacht (vom TSV Uetersen), Frederike Schmidt (Elmshorner HT), sowie Jessica Krass und Marty Kostmann (eigene Jugend) dazu. Lisa Rabe (Ausbildung in Damp) und Annika Ladwig schieden dagegen aus. Am ersten Spieltag konnten Jana Berge und Frauke Langhein verletzungsbedingt nicht mitwirken, Schmidt war verhindert.

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12. September 2012, 18:16 Uhr

Der Start in die erste Hamburg-Liga-Partie gelang den Esingerinnen nicht wirklich gut: Nach einem Fehlwurf und zwei Ballverlusten lagen sie nach drei Minuten mit 0:3 zurück. „Jeder Fehler wurde bis dahin postwendend bestraft“, so TuS-Betreuer Valko Scheele. Katja Brandt gelang das erste Saisontor der Esingerinnen zum 1:3 (3.). Nach sieben Minuten hatte die Heim-Sieben dann bereits acht Fehlwürfe und technische Fehler zu verzeichnen, aus denen die Gäste aber kein Kapital mehr schlagen konnten. Und, siehe da: Angelika Koziol und Meike Speckin glichen mit ihren beiden Toren in der achten Minute zum 3:3 aus. Danach ging es zunächst hin und her, bis Anna-Cathleen Voigt in der 14. Minute für die erstmalige TuS-Führung sorgte (6:5).

Anschließend waren die ATSV-Frauen am Drücker: Ihrem Ausgleich zum 6:6 (15.) ließen sie einen Dreierpack zum 6:9 (22.) folgen. Mit einem Drei-Tore-Rückstand ging es für die Esingerinnen auch in die Pause (11:14). Zu allem Überfluss hatte sich Julia Berge gegen Ende der ersten Halbzeit auch noch einen Finger verbogen. In der 27. Minute nahm Himborn zudem einen Wechsel im Tor vor: Kostmann löste Krass ab. Im zweiten Durchgang hatten die Ahrensburgerinnen Anwurf, aber den besseren Start hatten die TuS-Frauen und kamen bis auf ein Tor heran (13:14/33.). „Wir blieben in der gesamten zweiten Hälfte in Schlagweite, ohne allerdings einmal am Gegner vorbeiziehen zu können“, so Scheele. In der 41. Minute gab es einen 16:16-Gleichstand, auf den aber wieder drei Gäste-Tore hintereinander folgten. In der 50. Minute kamen die Esingerinnen noch einmal auf 19:20 heran, doch am Ende gewann mit Ahrensburg das abgeklärtere Team mit 25:22. TuS-Trainer Jan-Henning Himborn sagte: „Unsere Abwehr war sehr stark und mit gutem Tempospiel nach vorne konnten wir zweimal ausgleichen. Schade, dass diese Leistung nicht mit einem Punkt belohnt wurde – aber wir sind nicht abgeschossen worden!”

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