Handball : TuS-Frauen erreichen das Halbfinale

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Als klassentiefste Mannschaft im Viertelfinale des HHV-Pokals hatten es sich die Frauen des Moorreger SV (Landesliga) vorgenommen, den bisherigen Erfolg auszukosten und den Favoriten TuS Esingen (Hamburg-Liga) lange „zu ärgern“. Dieses ist ihnen bis zur 35. Minute (11:14) auch durch gute Arbeit in der Abwehr gelungen. Am Ende stand dann aber ein standesgemäßes Ergebnis von 20:33 für den klassenhöheren Gegner auf der Anzeigentafel.

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21. Februar 2013, 18:59 Uhr

„20 erzielte Treffer sind schon in Ordnung, auch wenn wir einige Chancen liegen gelassen und uns viele Ballverluste geleistet haben. Wir waren ja auch der krasse Außenseiter“, so der MSV-Trainer Andree Buhse.

Er musste auf seine etatmäßige Torhüterin Anke Timmann verzichten. Allerdings war Stephanie Wutzler, die erst seit Januar wieder im Training ist, ein guter Ersatz. „Ich spiele gerne Halbfinale, vor allem da der Klassenerhalt fix ist, nehmen wir den Pokal doch sehr ernst. Allerdings hat mir die erste Halbzeit gar nicht gefallen, nach dem Wechsel war es dann besser“, befand Esingens Trainer Jan-Henning Himborn.

Nach drei torlosen Anfangsminuten war es Manuela Meins, die die einzige Moorreger Führung im Spiel mit dem 1:0 erzielte. Janine Beckmann konnte dann noch zum 2:2 (10. Minute) ausgleichen, aber danach lag Esingen immer mit ein bis zwei Toren in Front. Ab der 25. Minute wuchs der TuS-Vorsprung auf 7:11 und zur Halbzeit stand es 9:12. Ein ordentliches Ergebnis für den MSV. Mit der offensiven Esinger Deckung (3:2:1) kamen die MSVerinnen teilweise gar nicht klar und die daraus resultierenden Ballverluste führten zu Gegentoren.

Nach dem Wechsel konnte Esingen ab der 40. Minute den Vorsprung durch schnelles Angriffsspiel stetig erhöhen, so stand es nach 47 Minuten 15:24. Da hatte man jeden Fehler des MSV mit einem schnellen Gegentor bestraft.

Die Führung konnten die Esingerinnen auf 13 Treffer ausbauen (55. Minute) und dieser Abstand hatte dann auch beim Schlusspfiff (20:33) noch Bestand.

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