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Uetersener Nachrichten

19. August 2017 | 06:02 Uhr

Handball : TuS-Frauen drehen Derby

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nachdem die 1. Frauen des TuS Esingen den Klassenerhalt in der Hamburg-Liga bereits am letzten Februar-Wochenende gesichert hatten, konnten sie am Sonnabend im Derby bei der Halstenbeker TS befreit aufspielen. Die TuS-Frauen hatten Anwurf, doch in Führung gingen die Gastgeberinnen, die vor dem Spiel als Tabellen-Dritter noch auf die Vizemeisterschaft hofften. Julia Berge, die in der Halle Bickbargen eine starke Leistung zeigte, schlug per Siebenmeter zurück (1:1/2.).

„Durch viel zu viele Fehlwürfe in unserem Angriff, die unter anderem mit vier Tempogegenstößen bestraft wurden, konnte sich Halstenbek auf 6:3 absetzen“, berichtete TuS-Betreuer Valko Scheele. Nach 13 Minuten nahm Gäste-Coach Jan-Henning Himborn eine Auszeit – und danach kam es nur noch zu drei weiteren Fehlwürfen bei den Esingerinnen, die bis zur 24. Minute bei einem Drei- bis Vier-Tore-Rückstand auf Tuchfühlung blieben. Dann gelang den Halstenbekerinnen durch eine verbesserte Abwehrarbeit bei den Gästen bis zur Pausensirene kein einziges Tor mehr, so dass es zum Seitenwechsel „nur“ noch 11:10 stand.

Zum Beginn des zweiten Durchgangs gab es in doppelter Hinsicht eine „verdrehte“ Welt: Die Gastgeberinnen hatten Anwurf, aber die Esingerinnen trafen – 11:11 (31.). Darauf folgten fünf Halstenbeker Tore in Folge zum 16:11 (38.). „Danach stand unsere Abwehr aber gut und wir haben vorne konsequent den Abschluss gesucht“, lobte Scheele. Ein Dreierpack von Tanja Falk (47. bis 49.) und ein weiterer Treffer von Julia Berge (50.) verpassten HTS-Trainer Thorsten Roggon, beim Stand von 18:18 eine Auszeit zu nehmen (50.). Bis dahin hatte TuS-Torhüterin Jessica Krass drei (!) Siebenmeter und insgesamt elf Würfe gehalten – am Ende kam sie auf eine starke 40-Protzent-Quote. Himborn nutzte die Zeit ebenfalls und stellte sein Team für die Schlussphase neu ein.

Wiederum Julia Berge und zweimal Tanja Falk sorgten dann dafür, dass die Esingerinnen auf einmal nach drei Toren in Folge führten (18:21/54.). In der 57. Minute gab es eine Zeitstrafe gegen die Gäste, wodurch es noch einmal spannend wurde und die Halstenbekerinnen auf 20:21 herankamen. Himborn nahm eine Auszeit (59.), was die Gastgeberinnen aber nicht davon abhielt, zum 21:21 auszugleichen (60.). Neun Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene gab es aber noch einmal einen Siebenmeter für die Esingerinnen, den Anna-Cathleen Voigt nervenstark zum 21:22 verwandelte. „In den restlichen Sekunden kam Halstenbek nicht mehr zum Angriff“, so Scheele, der sich nach einem „echten Krimi“ über eine „geschlossene Mannschaftsleistung“ freute.

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erstellt am 07.Mär.2013 | 16:51 Uhr

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