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Uetersener Nachrichten

12. Dezember 2017 | 13:54 Uhr

Handball : TuS dominiert Derby

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am Sonntagnachmittag kam es in der Landesliga zum Derby zwischen den 1. Frauen des TuS Esingen, die als souveräner Spitzenreiter den sofortigen Wiederaufstieg in die Hamburg-Liga anpeilen, und den 1. Frauen des TSV Uetersen (vor dem Anwurf Rang-Siebter). Das Hinspiel hatten die Esingerinnen am 30. Oktober 2011 mit 26:16 gewonnen, dabei zur Pause aber „nur“ mit 10:8 geführt. Diesmal sollte es glatter laufen – allerdings begann das Nachbarschaftsduell damit, dass der angesetzte Schiedsrichter nicht erschien.

shz.de von
erstellt am 28.Feb.2012 | 21:14 Uhr

Michael Berge (vom Elmshorner HT) war „zufällig“ in der Halle und bereit zu pfeifen. Bis er sein Equipment geholt hatte, konnten sich die Spielerinnen noch weiter aufwärmen. Die Uetersenerinnen hatten Anwurf, doch einen Blitzstart legten die Gastgeberinnen hin: In der dritten Minute führten sie nach Treffern von Tanja Falk, Jana Berge und Anna-Cathleen Voigt gegen TSV-Torhüterin Anja Bredow mit 3:0. Dann scheiterte Gäste-Spielerin Jana Heinsohn zunächst freistehend an TuS-Torhüterin Frauke Langhein, ehe sie auf 3:1 verkürzte (6.). Anschließend parierte Langhein einen Heinsohn-Siebenmeter. Beim Stand von 4:2 (6.) und 6:3 (11.) blieben die Rosenstädterinnen noch in Reichweite, dann wurde es schnell einseitig in der neuen KGST-Halle. Die Tornescherinnen hatten erstmals nach 27 Minuten (beim 15:5) einen Zehn-Tore-Vorsprung. Den Schlusspunkt unter die erste Halbzeit setzte die Uetersenerin Sandra Irrgang mit ihrem 15:5. Langhein kam auf eine 57-Prozent-Quote (sie hielt acht von 14 Würfen), ehe im zweiten Durchgang Jessica Krass (1. weibliche A-Jugend) ihr Debüt bei den TuS-Frauen gab.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Anwurf für Esingen und einem Tor für Uetersen (Hannah Kraeft warf das 15:7). „Dadurch, dass wir in der Abwehr nicht mehr konsequent genug arbeiteten, konnten die Uetersenerinnen das Spiel nun ausgeglichener gestalten“, analysierte TuS-Betreuer Valko Scheele. Die 17-jährige Keeperin Krass, die von TuS-Trainer Jan-Henning Himborn anstelle von Lisa Rabe (verhindert) ins Aufgebot berufen worden war, hatte es schwer, da die TSV-Spielerinnen immer wieder aus Nahdistanz werfen konnten. „Keine Situation, in der ein Debütant brillieren kann“, befand Scheele. Bis zur 52. Minute (29:20) blieb es bei acht bis neun Toren Vorsprung für die Gastgeberinnen, die danach dann acht Treffer in Folge gegen Cindy Ahrens (stand im zweiten Durchgang anstelle von Bredow im TSV-Tor) zum 37:20 (60.) warfen. Nachdem Irrgang in der Schlussminute noch das 21. Gäste-Tor gelungen war, stellte Falk den 38:21-Endstand her. „Dieses deutliche Ergebnis spiegelte aber den Spielverlauf von der 31. bis zur 52. Minute nicht wirklich wider“, gab Scheele zu.

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