Handball : TuS-Aus im Achtelfinale

Am Dienstagabend kam es zum mit Spannung erwarteten HHV-Pokal-Achtelfinale zwischen den 1. Herren des TuS Esingen (Hamburg-Liga) und der eine Klasse höher in der Oberliga spielenden SG Hamburg-Nord.

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18. Januar 2012, 20:27 Uhr

Die Hausherren hatten Anwurf und gingen durch Christoph Bökeler gleich in Führung. Nachdem TuS-Torwart Alexander Dustin Witt den schnell folgenden ersten SG-Wurf pariert hatte, legte Timo Kreckwitz von halblinks aus das 2:0 nach. Dann musste Witt erstmals hinter sich greifen (3. Minute), doch Daniel Abel und Kreckwitz mit einem von Abel herausgeholten Siebenmeter erhöhten auf 4:1 (5.). Mit einigen Treffern aus dem Rückraum und durch ihren starken Kreisläufer Tim-Oliver Brauer glichen die Gäste zum 4:4 (6.) und später zum 7:7 aus (15.).

Es war ein enges, packendes Duell, in dem sich beide Teams auf Augenhöhe begegneten. Unaufmerksamkeiten in der Gäste-Abwehr bescherten den Esingern in der ersten Halbzeit insgesamt sieben Siebenmeter, von denen Lennart Haas zwei und Kreckwitz vier verwandelte; einmal traf Kreckwitz nur den Pfosten (21.). Beim 11:8 (20.) lagen die Tornescher letztmals mit drei Toren vorne. Nach dem 12:12-Ausgleich der SG nahm TuS-Trainer Jan-Henning Himborn seine Auszeit (25.). Anschließend legten die Hausherren noch dreimal ein Tor vor, aber die Gäste glichen jeweils aus. So wurden die Seiten beim Stand von 15:15 gewechselt, nachdem Tim Jansen von links das 16. TuS-Tor verpasst und Witt Sekunden vor dem Ertönen der Pausensirene stark einen erstmaligen Rückstand verhindert hatte.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde Witt dann aber zum 15:16 getunnelt. Bökeler verpasste den sofortigen Ausgleich, was die Gäste zum 15:17 nutzten. Dann scheiterte erneut Bökeler. Nils-Oliver Himborn setzte mit seinem 16:17 noch einmal ein Lebenszeichen der Esinger, die sich gegen eine nun beweglichere Gäste-Abwehr aber sehr schwer taten. So konnten die Hamburger über Per Becker, Sebastian Bütow und Agit Dirlik immer wieder schnelle Gegenstöße fahren und bis auf 18:25 davon ziehen (39.).

Himborns Auszeit folgten zwei weitere Gegentreffer, ehe Lennart Haas nach sechs torlosen Minuten endlich wieder ein TuS-Treffer gelang (zum 19:27). Daniel Günter, der in der ersten Halbzeit noch einige unwiderstehliche Antritte zielsicher abgeschlossen hatte, scheiterte anschließend ebenso vollkommen freistehend wie Daniel Quilitzsch an SG-Keeper Nils Frenzel, in dem auch Kreckwitz mehrmals seinen Meister fand. Bei einem Gegenstoß hatte Quilitzsch noch Pech bei einem Lattentreffer – und so bedeutete am Ende eine deutliche 28:35-Pleite das Pokal-Aus.

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