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Uetersener Nachrichten

16. Dezember 2017 | 18:20 Uhr

Handball : TuS-Aus im Achtelfinale

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am Dienstagabend gastierten die 1. Männer des TuS Esingen im HHV-Pokal-Achtelfinale bei der SG Hamburg-Nord, die in der Hamburg-Liga ungeschlagen Spitzenreiter ist, zuletzt am Sonntag beim Vorletzten TSV Uetersen aber nur hauchdünn mit 25:24 gewann. Es war bereits die fünfte Partie zwischen Esingen und Hamburg-Nord in den letzten sieben Pokal-Wettbewerben – zwei Duelle konnte der TuS (allerdings in Tornesch) für sich entscheiden und erreichte dann jeweils das Pokal-Endspiel.

shz.de von
erstellt am 23.Jan.2013 | 18:56 Uhr

Nun begann die Partie am Tegelsbarg mit einer guten Parade von TuS-Torwart Fabian Gottwald. Auf der Gegenseite vergaben die Esinger durch einen Fehlpass die Chance, das 1:0 zu erzielen, dass im Gegenzug dann der SG gelang. Max-Lennart Albrecht glich postwendend mit einem Rückraum-Kracher zum 1:1 aus und bis zum 3:3 blieb das Ergebnis ausgeglichen (6.). Von vier SG-Toren in Folge zum 7:3 (13.) ließen sich die Esinger nicht beeindrucken: Starke Gottwald-Paraden sowie zwei von Christoph Bökeler und Daniel Günter eiskalt abgeschlossene Gegenstöße bedeuteten den 8:8-Ausgleich (21.).

Als SG-Spieler Alexander Hennings in Günters Gesicht griff und dafür vollkommen zurecht eine Zwei-Minuten-Strafe bekam, hätten die Esinger in Überzahl erstmals in Führung gehen können, kassierten aber stattdessen zwei Gegentore. Zur Pause führten die Hausherren mit 13:9, nachdem sich Gottwald den Ball selbst ins Tor gelegt hatte, und legten gleich nach dem Seitenwechsel das 14:9 nach. Die TuS-Abwehr stand nun zwar deutlich besser, so dass Esingen im Geschäft blieb. Aber Albrecht, Nils-Oliver Himborn gleich zweimal und Tarek Martens scheiterten jeweils freistehend an SG-Keeper Nils Frenzel – und diese Tore sollten am Ende fehlen.

Als Bökeler beim Stand von 19:17 ein Zauber-Tor über Frenzel hinweg gelang (52.), hatten die Schiedsrichter Sekundenbruchteile zuvor abgepfiffen, um ein Foul an Bökeler mit einem Freiwurf zu ahnden. Unglücklich und somit verständlich, dass sich Nils-Oliver Himborn beschwerte. Die jungen Referees Nils Kraudschun und Steffen Bahr ließen leider jegliches Fingerspitzengefühl vermissen, als sie ihm dafür eine Zwei-Minuten-Strafe aufbrummten – in der folgenden zweiminütigen Unterzahl wuchs der Rückstand auf drei Tore an. Nachdem die Schiedsrichter aufgrund ihrer schlechten Vorteilsauslegung zwei weitere TuS-Treffer (von Timo Kreckwitz und erneut Bökeler) abgepfiffen hatten, verabschiedeten sich die Esinger mit einer 19:25-Niederlage aus dem Pokal-Wettbewerb.

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