Konzerterlebnis : Tulpenboogie in der Scheune

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Der leidenschaftliche Boogie-Woogie Pianist Michel Rausch, der seit vielen Jahren vor den Toren der BoogieWoogie-Metropole Hamburg wohnt, wendet sich mit Vorliebe der klassischen Ära dieses Genres zu. Sein Stil ist somit von den alten Meistern geprägt, sowie auch von zeitgenössischen Pianisten wie Axel Zwingenberger.

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23. Januar 2015, 18:53 Uhr

Geboren wurde er 1969, fing bereits als Dreijähriger an, Lieder, die sein Vater auf der Orgel spielte, nachzuspielen. Ein Jahr später kam Rausch in den Genuss der ersten gezielten Orgel-Unterrichtsstunden. Mit 13 Jahren fing die Leidenschaft für die Kinoorgel an. Unterrichtet von einem der bekanntesten Kino-Orgelspieler Hollands, kam auch die Leidenschaft für die für Teenager untypische Musik der 1920-er und 1930-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts.

Auch das Klavier hatte inzwischen sein Interesse geweckt, verbunden mit den damit verbundenen Meistern der klassischen Musik – bis eines Tages im Fernsehen eine Dokumentation über die Geschichte des Boogie Woogie ausgestrahlt wurde. Nach dieser Sendung war der Wunsch geweckt worden, sich fortan auf Boogie Woogie, wobei ihn der Stil von Axel Zwingenberger entscheidend prägte, zu spezialisieren. Der gebürtige Amsterdamer tourt mittlerweile weit über Norddeutschlands Grenzen hinaus und begeistert Jung und Alt mit seinen Entertainment-Qualitäten, die immer wieder durch Auftritte wie zum Beispiel für den NDR, SWR, Radio NORA, Oldie 95, das Hamburger Alstervergnügen und die Kieler Woche, bestätigt werden. Auch mit seiner letzten CD „Boogie to Boogstehoode“ konnte er alte wie neue Fans begeistern.

Die Freude, die Michel Rausch beim Spielen hat, überträgt sich schnell auf sein Publikum, und schon bald sitzt kein Zuhörer mehr still auf seinem Platz.

Und das soll am 6. Februar auch in Uetersen so sein. Dann kommt Michel Rausch in die Museumsscheune nach Langes Tannen. Sein mit Spannung erwartetes Konzert unter dem Motto „Tulpen-Boogie“ beginnt um 19. 30 Uhr.

Karten für das Konzert können von sofort an bei der Stadtverwaltung reserviert werden. Sie kosten 15 Euro. Telefonisch ist André Nowinski dafür unter 04122/714372 erreichbar. Der Holländer ist auf Einladung von Alexander Meisen, Pianist aus Uetersen, zu Gast in der Rosenstadt.

Übrigens: Während des Abends an der Heidgrabener Straße wird Rausch auch Klischees zwischen Niederländern und Deutschen aufgreifen. Aber garantiert humorvoll, so dass Schmunzeln angesagt ist.

Die Zuhörer können sich auch deshalb auf einen kurzweiligen und musikalisch sehr unterhaltsamen Abend freuen.

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