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Uetersener Nachrichten

17. Dezember 2017 | 03:55 Uhr

Fußball : TSV zittert sich in die 3. Runde

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Lange sah es am Dienstagabend so aus, als ob das Oddset-Pokal-Zweitrunden-Nachholspiel der 1. Herren des TSV Uetersen (Landesliga) beim SC Union 03 (Kreisliga 2) in die Verlängerung gehen würde, denn bis zur 85. Minute stand es 2:2. Dann legte sich der erfahrenste Uetersener Florian Blaedtke den Ball zum Freistoß zurecht und verwandelte diesen von halblinks aus direkt zum 2:3 ins lange Eck.

shz.de von
erstellt am 12.Aug.2015 | 17:13 Uhr

Als Marcel Jobmann nur eine Minute später einen satten 18-Meter-Linksschuss ebenfalls in die lange Ecke versenkte und mit diesem 2:4 sein drittes (!) Tor des Tages erzielte, war die Partie entschieden und der Favorit in die 3. Runde eingezogen. „Am Ende haben wir unsere Klasse noch einmal kurz aufblitzen lassen“, sagte TSV-Trainer Peter Ehlers zum guten Schlussspurt seines Teams, mit dem es sich die 30-minütige Extra-Spielzeit und ein mögliches Elfmeterschießen ersparte.

Dass das Pokalspiel überhaupt bis zum Ende so eng bleiben würde, deutete sich zunächst nicht an. Die Uetersener nahmen auf dem Grandplatz an der Memellandallee, auf dem gekickt wurde, da der Rasen im angrenzenden Stadion an der Waidmannstraße noch gesperrt ist, sofort das Heft in die Hand und spielten druckvoll nach vorne. Mehrmals lag eine frühe Führung in der Luft: Nach Maik Stahnkes Eckstoß von der rechten Seite köpfte Jannek Laur nur knapp am langen Pfosten vorbei (3.); dann traf Marcel Jobmann nach Phillip Kuschkas Rechtsflanke, soll dabei aber im Abseits gestanden haben (4.).

Kurz darauf scheiterte Jobmann an Union-Torwart Martin Meier (6.), schoss vorbei (9.) und erzielte nach einem Zuspiel von Philipp Ehlers ein weiteres Abseitstor (11.), ehe der TSV-Stürmer nach einer Stahnke-Ecke mit seinem Hinterkopf in bester Uwe-Seeler-Manier zum 0:1 einköpfte, das nun auch endlich zählte (14.). Und als Jobmann nur sechs Minuten später von halbrechts aus per Flachschuss ins lange Eck auf 0:2 erhöhte, schien die Partie ihren erwarteten Verlauf zu nehmen.

Allerdings verflachte das Spiel fortan und die Rosenstädter wurden von Minute zu Minute immer passiver. „Wir haben nicht mehr so gespielt, wie man es auf Grand tun sollte“, haderte Peter Ehlers. Und nachdem auch Raphael Friederich, als er nach einem Steilpass frei durch war, wegen einer angeblichen Abseitsstellung zurückgepfiffen worden war (42.), gelang Kay Hannemann im direkten Gegenzug für die Hausherren der 1:2-Anschlusstreffer. Nach einer knappen Stunde kam der Außenseiter sogar zum 2:2, als Daniel Scharntke nach einem Freistoß vollkommen frei vor TSV-Torwart Timo Herrmann stand und ausglich (59.).

Die Uetersener hatten aber das bessere Ende für sich und empfangen bereits am kommenden Dienstag, 18. August in der 3. Runde den SV Lurup.

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