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Uetersener Nachrichten

20. Oktober 2017 | 16:24 Uhr

Fußball : TSV verschenkt den Sieg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Es wird sich ungefähr die Waage halten“, vermutete Wolfgang Brandt, der dem Vorstand der Abteilung Fußball des TSV Uetersen angehörte, als er auf die Vor- und Nachteile der zahlreichen Anhänger des Hamburger SV III, die am Sonntag ins Rosenstadion kamen, angesprochen wurde. Höheren Einnahmen beim gesteigerten Wurst- und Getränke-Verkauf standen nämlich auch höhere Kosten gegenüber, denn die TSV-Verantwortlichen hatten mehrere Ordner engagiert. Diese konnten allerdings auch nicht verhindern, dass einige der auf der Tribüne zwischen den Trainerbänken stehenden HSV-Fans immer dann, wenn einer ihrer Spieler gefoult worden war, über die Bande sprangen. „Kühe, Schweine, Uetersen“ war der von den HSV-Anhängern am häufigsten vorgetragene Sprechchor.

shz.de von
erstellt am 07.Feb.2016 | 21:21 Uhr

Nur, weil Phillip Kuschka nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war, nachdem er sich am Freitag einen Halswirbel ausgerenkt hatte, rutschte Kevin Koyro in die Start-Elf der Uetersener. Dies erwies sich als sehr wertvoll, denn in der 17. Minute sorgte er für die Führung: Einen Abschlag von TSV-Torwart Christopher Knapp verlängerte Jannek Laut per Kopf, so dass Koyro freie Bahn hatte und den Ball im Strafraum über den herausstürzenden HSV-Keeper Jan-Philipp Haerting zum 1:0 ins Netz lupfte. „Das war ein schönes Tor“, lobte TSV-Trainer Peter Ehlers. Doch die Gäste kamen noch vor der Pause zum Ausgleich: Eine Linksflanke nahm Sören Ostermann mit vollem Risiko direkt und versenkte den Ball zum 1:1 (37.). Im zweiten Durchgang nahmen die Rosenstädter die Zügel in die Hand und drängten auf das erneute Führungstor, das in der 59. Minute auch fiel: Nach einem Pass des starken Laut tauchte Marvin Schramm frei vor Haerting auf und vollstreckte eiskalt zum 2:1 (59.).

In der letzten halben Stunde versäumten es die Uetersener bei mehreren guten Chancen, den Sack zuzumachen. So hätte Laut nach seinen beiden Vorlagen selbst treffen können, doch aus acht Metern schoss er von rechts aus freistehend am langen Pfosten vorbei. Spätestens in der 83. Minute hätte das 3:1 fallen müssen, als Schramm erneut frei vor Haerting zum Schuss kam, nun aber am Keeper scheiterte.

Im direkten Gegenzug verletzte sich TSV-Linksverteidiger Kirill Shmakov; den von den Uetersenern ins Seiten-Aus gespielten Ball warfen die Gäste fair zur Heim-Elf zurück. Dann spielte Mats Lennart Enderle aber einen Rückpass auf Knapp, der den aufspringenden Ball nicht richtig klären konnte, sondern nur etwa 30 Meter nach vorne schlug. Die HSV-Dritte passte schnell nach Außen und den ersten Torschuss hielt Knapp noch stark, doch der Nachschuss von Nicola Zeba schlug zum 2:2-Endstand ein (84.).

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