Fußball : TSV überragend

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Nach nur zwei Punkten aus den letzten drei Landesliga-Partien empfingen die 1. Herren des TSV Uetersen am Sonntagnachmittag den SC Sperber. Während die Gäste im Rosenstadion nur mit langen Bällen operierten, hatten die Hausherren von Beginn an spielerische Vorteile. Es dauerte allerdings eine Viertelstunde, bis sie ihre erste gelungene Offensivaktion hatten: Jannick Prien zog von halbrechts aus wuchtig ab, SCS-Keeper Sven Lund boxte den Ball zur Ecke. Das Uetersener Offensivquartett Prien, Yannick Kouassi, Helge Kahnert und Mikail Pekdemir rochierte ständig – vor allem Kahnert ging weite Wege und arbeitete viel nach hinten mit.

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30. September 2012, 21:43 Uhr

Nachdem es bei einem Freistoß die erste (und einzige) Sperber-Chance gegeben hatte (24.), gingen die Uetersener kurz darauf in Führung. Nach einem Foul an Kouassi flankte Florian Blaedtke den Freistoß von halbrechts vor das Tor, wo Pekdemir freistehend gegen Lunds Laufrichtung zum 1:0 einköpfte (28.). Seinen ersten Punktspiel-Treffer im TSV-Trikot feierte der Stürmer ausgelassen mit Ersatzspieler Hrvoje Budimir – und nur zwei Minuten später gab es wieder Grund zum Jubeln. Kouassi behauptete sich zweikampfstark gegen Sperbers Daniel Cvjetkovic, zog rechts an Lund vorbei und schoss aus spitzem Winkel an den rechten Innenpfosten, von wo der Ball zum 2:0 ins Netz sprang.

Die nächsten beiden TSV-Chancen leitete Pekdemir ein: Zunächst setzte er sich über rechts stark durch und legte in die Mitte, wo Blaedtke überhastet am Ziel vorbeischoss (33.). Dann verlängerte er per Kopf zu Kahnert, der von halbrechts aus freie Bahn hatte, aber im Abseits stand (35.). Nach einem üblen Foul an Kirill Shmakov, dem Sperbers Bastian Nendza auf den Spann trat und dafür nur „Gelb“ sah, flankte erneut Blaedtke den Freistoß, diesmal von links, an den langen Pfosten, wo Engl und Kouassi ungestört hochstiegen – dann war es Kouassi, der zum 3:0 einköpfte (36.).

Bei einem abgeblockten Kouassi-Schuss (41.) sowie einem Versuch von Dennis Weber, der deutlich am Ziel vorbeiging (44.), wäre sogar eine noch höhere Pausen-Führung möglich gewesen. Die zweite Halbzeit verlief dann eher unspektakulär: Die Rosenstädter waren zwar weiterhin deutlich überlegen, hatten aber kaum noch klare Torchancen. Nachdem Pekdemir den Ball nach Kouassi-Zuspiel aus 25 Metern zum 4:0 in den linken Winkel jagte (50.), ließen es die Hausherren etwas ruhiger angehen. Zum 5:0 reichte es trotzdem noch, als Kahnert nach Kouassis Steilpass mit dem Ball aufs Gäste-Gehäuse zulief und präzise einschob (61.). Kouassi hatte noch das 6:0 auf dem Fuß, sein Schuss wurde aber vor der Linie noch von einem Gäste-Verteidiger geklärt (83.).

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