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Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 00:15 Uhr

Basketball : TSV-Triumph im Topspiel

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Stimmung war prächtig in der Halle des Ludwig-Meyn-Gymnasiums, als die 1. Herren des TSV Uetersen am Sonnabendabend zum Oberliga-Topspiel den Altrahlstedter MTV Hamburg empfingen. Das Hinspiel beim AMTV hatten die Uetersener am 15. Oktober 2011 mit 59:71 verloren. Nun mussten sie gewinnen, um ihre Chance auf die Vizemeisterschaft, die zum Aufstieg in die Regionalliga genügen würde (der souveräne Spitzenreiter SC Rist Wedel III ist nicht aufstiegsberechtigt), aufrecht zu erhalten. Vor zahlreichen Zuschauern, die die Teams lautstark mit Trommeln anfeuerten, erwischten die Uetersener den besseren Start: Nach dem ersten Viertel führten sie mit 21:17 und zur Halbzeit mit 35:32.

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erstellt am 21.Feb.2012 | 21:10 Uhr

Im dritten der vier zehnminütigen Abschnitte blieb es zunächst eng (44:43 nach 25 Minuten), ehe die Rosenstädter eine 51:43-Führung herauswarfen. Als die Schlusssirene dieses Viertels bereits ertönt war, durften die Gäste noch einen Freiwurf ausführen, mit dem sie zum 51:44 verkürzten. Im letzten Viertel fehlte es beiden Teams zunächst am nötigen Zielwasser, ehe die Hausherren auf 55:44 davon- zogen (33.). Der AMTV-Trainer nahm eine Auszeit, nach der Torben Schölermann jedoch zwei weitere TSV-Punkte zum 57:44 nachlegte. Nachdem die Gäste auf 57:46 verkürzt hatten, versenkte Torben Schölermann einen Freiwurf zum 58:46. Tim Schölermann erhöhte mit einem Dreier-Wurf von links auf 61:46, dann gelang auch den Altrahlstedtern ein Dreier (61:49/36.). Mit zwei von Torben Schölermann versenkten Freiwürfen wurde die hektische Schlussphase eingeläutet. Phillip Döhring erhöhte auf 65:49, dann traf TSV-TopScorer Torben Schölermann nur die Korbumrandung; die Gäste kamen noch einmal auf 65:55 heran, doch mit Torben Schölermanns krachendem Dreier zum 71:55 waren letzte Zweifel am Heimsieg ausgeräumt. Die letzten TSV-Punkte holten Döhring (verwandelte einen von zwei Versuchen) und Raoul Lehmann (zwei Körbe) jeweils per Freiwurf. Ein AMTV-Freiwurf, der auch nach der Schlusssirene noch ausgeführt wurde, bedeutete den 76:64-Endstand. Somit gewannen die Uetersener das Rückspiel mit zwölf Körben Differenz, nachdem sie das Hinspiel mit ebenfalls zwölf Körben verloren hatten – sollten beide Teams die Saison punktgleich abschließen, könnte dies von Interesse sein.

„Wir haben am Ende verdient gewonnen“, so TSV-Trainer Emir Ibrahimbegovic, der analysierte: „Wir hatten Respekt vor diesem starken Gegner – aber in der Schlussphase konnten wir mehr zusetzen als der AMTV!“

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