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Uetersener Nachrichten

23. August 2017 | 08:45 Uhr

Handball : TSV tat sich schwer

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die 1. Männer des TSV Uetersen befinden sich in einer Krise, aber keine Ergebniskrise, denn auch das Auswärtsspiel beim TSV Ellerbek III konnte, nachdem Uetersen in Halbzeit zwei mit dem Tore werfen begonnen hatte – 17 Treffer gegenüber 11 in der ersten Halbzeit – mit 28:25 Toren gewonnen werden.

Die anhaltende Krise hat ihre Ursachen in Übereifer, ungenauem Passspiel, Konzentrationsschwäche nach her-ausgespielten Chancen, mangelnder Körperspannung beim Strafwurf. Dazu ist das schnelle flüssige Spiel abhanden gekommen und es wird zu schnell abgeschaltet, wenn die eigenen Torhüter gut den Ball abgewehrt haben. So auch in Ellerbek geschehen, als Sören Lötje fünf Sekunden vor dem Pausenpfiff gut parierte, aber Oliver Lehmann ohne Gegenwehr den Ball aufnehmen und ihn zum 14:11-Pausenstand einnetzen konnte. Bei dem Spielstand hätte man denken können, dass die Oldies den Rosenstädtern die Grenzen aufgezeigt hätten. Doch die Uetersener hatten ihnen mit der Fehlerquote in die Hände gespielt. Uetersen war bis Minute 16:10 im Rückstand, weil man die bulligen Mark Hypko (13 Treffer) und Bastian Blietz (6) einfach nicht ausschalten konnte. Allerdings haben die Ellerbeker beide Akteure auch clever in Szene setzen können.

Als die Gäste aus Uetersen (17.) dann 9:7 vorne lagen, verstanden sie es nicht, das Heft in die Hand zu nehmen und Ellerbek drehte das Ergebnis wieder (12:11/29.). „Beim Abschluss fehlte die Konzentration“, tadelte Trainer Ramspott, der eigentlich mit dem kleinen Kader hoch gewinnen wollte.

Hinzu kam, das traf aber beide Teams, dass das Schirigespann unterirdisch agiert hat. Elf Zeitstrafen wurden verteilt und der Spielfluss dadurch gestört. Da wurden zweimal Lasse Timm und sein Kontrahent Oliver Knauffs gemeinsam auf die Bank geschickt, weil die Schiris nicht wussten, wie sie entscheiden sollten. Da die Schiris in den Augen von Ramspott des öfteren falsch lagen und er dieses monierte, bekam er eine Bankstrafe. Die entpuppte sich als Motivationsschub für Uetersen (43.). Mit zwei bis drei Toren konnte man sich absetzen und Ellerbek hatte nichts mehr zuzusetzen, zumal auch Uetersen in der Abwehr besser stand. Beim 24:27 (58.) war das Spiel entschieden.

Donnerstag, 19.30 Uhr, gibt es das HHV-Pokalspiel der beiden Teams in Ellerbek.

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erstellt am 17.Nov.2015 | 17:53 Uhr

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