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Uetersener Nachrichten

17. Oktober 2017 | 03:07 Uhr

Fußball : TSV siegt 6:1 im Testkick

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Weil ihr mit Spannung erwartetes Landesliga-Spiel beim SC Poppenbüttel der vom Hamburger Fußball-Verband für Rasen- und Grandplätze vorgenommenen Generalabsage zum Opfer fiel, traten die 1. Herren des TSV Uetersen am Sonnabendnachmittag zum Testkick beim Nord-Bezirksligisten FC Eintracht Lokstedt an. Auf dem Kunstrasenplatz an der Döhrntwiete erwischten die Gäste einen Traumstart: Schon in der ersten Minute eroberte Winter-Neuzugang Sascha Kuzmanov den Ball an der Grundlinie und Till Mosler vollstreckte per Hacke zum 0:1. „Anschließend hatten wir ein leichtes Übergewicht, ohne klare Torchancen zu haben“, so TSV-Liga-Manager Chris Wantia.

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erstellt am 27.Feb.2012 | 22:25 Uhr

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Uetersener den Druck und bauten ihre Führung konsequent aus. Marc Güldener, bis zum Juni 2011 noch für den Lokstedter Nachbarn Grün-Weiß Eimsbüttel am Ball, gelang dabei das Kunststück, einen Eckstoß von rechts direkt zum 0:2 zu verwandeln, wenn auch unter gütiger Mithilfe des Eintracht-Torhüters (53.). Als Yannick Kouassi nach einer Ecke von links hauchdünn am kurzen Pfosten vorbeigeköpft hatte, fluchte TSV-Trainer Heiko Waschatz an der Seitenlinie noch: „Aaaaah!“ Doch wenig später erzielte Kuzmanov, allerdings aus abseitsverdächtiger Position heraus, technisch hochwertig das 0:3 (64.).

Nachdem Ehlers nach einem Steilpass am Eintracht-Keeper vorbeigegangen war und klug zurückgelegt hatte, jagte Nils-Marvin Schwarz den Ball zum 0:4 ins Netz (66.). „Jetzt geht Lokstedt aber der Saft aus“, urteilte Wantia, während Waschatz betonte: „Es ist eben auch eine Qualität von uns, dass wir einen Gegner müde laufen können!“ Nachdem Kuzmanov den Ball schön durchgesteckt hatte, umkurvte Ehlers abermals den Lokstedter Schlussmann, schob diesmal selbst zum 0:5 ein und feierte seinen Treffer mit einem herrlichen Salto (70.). Etwas überraschend sprach der Schiedsrichter den Hausherren im Gegenzug einen Foulelfmeter zu, den TSV-Torwart Christoph Richter zum 1:5 passieren lassen musste (71.). Viel mehr ließ die sicher stehende TSV-Abwehr um Winter-Neuzugang Hrvoje Budimir (verteidigte innen neben David Grabke) nicht zu. Die letzten guten Szenen hatten wieder die Rosenstädter: Nach einem Steilpass von Christian Förster traf Güldener aus vollem Lauf den linken Außenpfosten (75.). Vier Minuten später hatte Kuzmanov freie Bahn und überlupfte den herausstürzenden Eintracht-Torwart von halbrechts aus zum 1:6. Dies bedeutete den Endstand, weil Kuzmanov eine Kouassi-Linksflanke nicht richtig kontrollieren konnte.

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