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Uetersener Nachrichten

17. Dezember 2017 | 03:33 Uhr

Basketball : TSV muss nach Pleite zittern

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Bevor die 1. Herren des TSV Uetersen am vergangenen Sonnabend zu ihrem letzten Landesliga-Spiel den Eimsbütteler TV II empfingen, machte sich in der LMG-Halle an der Seminarstraße die frohe Kunde breit, dass ihr Konkurrent um die Vizemeisterschaft, der Altrahlstedter MTV Hamburg, bei der BG Pinneberg/Halstenbek gerade mit 72:87 verloren hatte. Dies ermöglichte den Rosenstädtern die Chance, mit einem Sieg im Kampf um Platz zwei und den Aufstieg alles klarzumachen und nicht mehr davon abhängig zu sein, wie hoch der AMTV am Sonnabend, 30. März sein letztes Spiel gegen den Bramfelder SV II gewinnt.

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erstellt am 29.Mär.2012 | 20:58 Uhr

„Wir hatten uns vorgenommen, erst einmal ins Spiel zu finden und Sicherheit in den Würfen zu bekommen – doch es sollte nichts so klappen wie sonst“, berichtete TSV-Spieler André Hoppe. Die Würfe der Uetersener fanden nicht ihr Ziel und in der Defense ließen sie sehr leichte Körbe zu – es sah teilweise so aus, als würden sie ohne jegliche Intensität spielen. Die Eimsbütteler trafen, hatten immer die passende Antwort auf die Angriffe der Hausherren parat und agierten mit einer sehr aggressiven Deckung: „Damit haben sie uns immer wieder in kritische Situationen gebracht“, gab Hoppe zu. Nach einem 14:19-Rückstand nach dem ersten Viertel waren die Rosenstädter zur Halbzeit mit 40:41 im Hintertreffen. Hoppe: „Irgendwann lief unser Spiel dann – wir kämpften uns zurück und bauten einen Vorsprung von 13 Punkten auf!“

Die TSV-Anhänger sahen ihr Team schon auf der Siegerstraße, als es nach dem dritten Viertel mit 68:58 führte. Alles schien seinen erwarteten Gang zu nehmen – doch plötzlich hörten die Uetersener wieder auf, zu verteidigen, was einen Fünf-Punkte-Rückstand bedeutete. In der hektischen Schlussphase versuchten die Hausherren, mit dem Anhalten der Uhr das Spiel noch zu drehen – aber sie hatten einfach kein Glück mit ihren Angriffen und Würfen. „In den letzten Sekunden war es nur noch ein wildes Herumwerfen des Balles“, gab Hoppe zu. So setzte es am Ende mit einem 80:88 die erste Heimpleite der Saison. „Es war ein gutes Spiel von beiden Mannschaften“, befand Hoppe.

Und die Uetersener haben trotzdem noch beste Chancen, Vizemeister zu werden und in die 2. Regionalliga Nord aufzusteigen (die 3. Herren des SC Rist Wedel sind als Meister nicht aufstiegsberechtigt, da ihre 2. Herren schon in der Regionalliga spielen). Nur, wenn der AMTV am morgigen Sonnabend gegen das Schlusslicht Bramfeld II mit 104 (!) Körben Differenz gewinnt, würde er den TSV noch auf Platz drei verdrängen. Dies ist unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich – die Uetersener selbst hatten Bramfeld II am 10. März mit 118:51, also immerhin mit 67 Körben Differenz, geschlagen.

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