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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 15:58 Uhr

Fußball : TSV II im Glück

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am Sonntagmorgen setzte der Hamburger Fußball-Verband das Schiedsrichter-Gespann für das Verfolger-Derby der Kreisliga 8 zwischen den 2. Männern des TSV Uetersen und den 1. Herren des Heidgrabener SV ab. Als um 13 Uhr kein Referee im Rosenstadion erschien, riefen die Heidgrabener ihren Referee Michael Zibull an. Zibull, der bis zur Oberliga pfeift, sprang ein; Peter Gradulewksi und Patrick Langer assistierten ihm, so dass mit 35-minütiger Verspätung endlich der Ball rollte. Um nicht auch das nachfolgende Landesliga-Spiel verschieben zu müssen, wurde auf dem Rasenplatz an der Jahnstraße gekickt.

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erstellt am 23.Sep.2013 | 21:24 Uhr

Dort waren die Gäste zunächst überlegen. „In der ersten Halbzeit war Heidgraben besser, wir haben allerdings auch unterirdisch gespielt“, gab TSV-Co-Trainer Marcel Reinke zu. HSV-Coach Ove Hinrichsen urteilte: „Uetersen hatte mehr Ballbesitz, aber wir hatten die klareren Chancen!“ Aus vier guten Gelegenheiten machte der diesjährige Neuling allerdings nur ein Tor: Nach einem langen Pass legte Maik Siebels ab für Philippe Schümann; dessen Direktabnahme lenkte TSV-Torwart Andre Huppertz an den Pfosten, den Abpraller nutzte Dennis Malysz zum 0:1 (22.). Reinke sah hier einen „halben Torwart-Fehler“. Während es bei Uetersen zur Pause in der Kabine etwas lauter wurde, forderte Hinrichsen seine Elf auf, weiterhin kompakt zu stehen.

Als die zweite Hälfte gerade einmal 35 Sekunden alt war, fiel der Ausgleich: Die Heidgrabener klärten einen Ball nicht weit genug, so dass Kevin Bliesch ihn aus 30 Metern über die Gäste-Abwehr hinweglupfte zu Simon Block, der ihn zum 1:1 im langen Eck versenkte. „Damit haben wir den Uetersenern in die Karten gespielt – sie wurden immer stärker, während wir immer schlechter wurden“, haderte Hinrichsen, während Reinke lobte: „Nach der Pause haben wir ein anderes Gesicht gezeigt und waren klar besser!“ Als Christian Sommer von halblinks aus 28 Metern zum Freistoß antrat, wurde der Ball immer länger und senkte sich zum 2:1 ins lange Eck (72.). Hinrichsen: „Diesen Ball hätte unser Keeper Krystof Barth halten müssen!“ Danach verpasste es die TSV-Reserve, den Sack zuzumachen; ein Tor wurde ihr zudem wegen angeblicher Abseitsstellung aberkannt. Auf der Gegenseite setzte Schümann einen Freistoß an die Latte (80.), ehe er sich in der Nachspielzeit gegen drei Uetersener durchsetzte, dann aber von halblinks aus nur den Innenpfosten traf. „Wir haben sehr glücklich gewonnen“, gab Reinke zu. Hinrichsen tadelte: „In der zweiten Hälfte ist von uns viel zu wenig gekommen!“

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