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Uetersener Nachrichten

22. Oktober 2017 | 16:12 Uhr

Fußball : TSV II erst spät auf Kurs

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Im Juli 2013 war Martin Krohn, nach einer Saison bei den 2. Herren des TSV Uetersen, zu den 1. Männern des TV Haseldorf zurückgekehrt. In der familieneigenen Bäckerei in Haseldorf häufte sich die Arbeit, was eine regelmäßige Teilnahme am Uetersener Training verhinderte. Als am Sonntagmittag Uetersen II den TVH empfing, wurde Krohn an seiner ehemaligen Wirkungsstätte erst zur zweiten Halbzeit eingewechselt – und stand in der 70. Minute im Mittelpunkt des Interesses: Er erlief sich einen Steilpass und hatte eine gute Chance, wurde dann aber doch noch nach außen abgedrängt und verpasste so die mögliche 2:1-Führung für sein neues Team gegen seinen Ex-Klub.

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erstellt am 21.Okt.2013 | 21:24 Uhr

Bis dahin hielten die Haseldorfer immerhin ein 1:1. Die Uetersener gingen zwar früh in Führung (nach Jörg Dreiers schöner Flanke musste Liga-Leihgabe Mats Lennart Enderle am langen Pfosten nur noch zum 1:0 einschieben/3.) und hatten auch mehr Spielanteile, besaßen fortan aber keine klare Chance mehr. „Nach 20 guten Minuten haben wir den Faden verloren“, gab Sandor Horvath, Coach der TSV-Reserve, zu. Kurz vor der Pause fiel der Ausgleich: Die Heim-Elf leistete sich im Mittelfeld einen Ballverlust und weil Daniel Brandt aufgerückt war, lief Joris Justin Lüchau alleine auf TSV-Torwart Andre Huppertz zu und traf per Lupfer (1:1/38.).

„Mit einer starken Mannschaftsleistung haben wir Uetersen dann bis zur 73. Minute das Spiel mehr als schwer gemacht“, stellte TVH-Trainer Thomas Janiczek zufrieden fest. Die Hausherren hatten zwar weiter mehr vom Spiel, waren aber lange zu ideenlos. Als TVH-Akteur Torben Feldmann im eigenen Strafraum den Ball stoppen wollte, sprang er ihm an die Hand; ein folgenschwerer Patzer, denn der Schiedsrichter-Assistent hatte genau hingeschaut. „Obwohl der nächste Uetersener 20 Meter weit weg stand, gab es Handelfmeter“, klagte Janiczek. Dreier trat an und verwandelte sicher zum 2:1 (74.). „Dieser Rückstand hat uns die Luft genommen“, stellte Janiczek fest. So kamen die Rosenstädter schnell zu zwei weiteren Treffern: Nach einem Eckstoß schoss ein Haseldorfer den Ball an Murat Özkans Hacke, von wo aus er zum 3:1 ins Netz sprang (76.). Dann setzte sich Dreier wie schon vor dem 1:0 schön durch und flankte in die Mitte, wo Murat Özkan zum 4:1-Endstand vollstreckte (78.). „Weil wir im zweiten Durchgang wieder an die ersten 20 Minuten angeknüpft haben, haben wir verdient gewonnen“, urteilte Horvath. Janiczek betonte: „Obwohl wir vier Gegentore kassiert haben, haben wir eine gute Defensivleistung gezeigt – und auch die kämpferische Qualitäte hat gestimmt!“

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