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Uetersener Nachrichten

20. Oktober 2017 | 06:08 Uhr

Volleyball : TSV-Herren sind Meister

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das, was die Fußballer in dieser Saison nicht mehr erreichen werden und die Handballer unbedingt schaffen wollen, haben die Volleyballer des TSV Uetersen bereits sicher: Die Landesliga-Meisterschaft.

shz.de von
erstellt am 29.Feb.2012 | 20:47 Uhr

Die TSV-Herren sicherten sich den Titelgewinn bereits am vorletzten Spieltag, als sie am 18. Februar bei ihrem direkten Konkurrenten, dem Titelverteidiger Rissener SV, einen 3:1-Sieg feierten. „Damit war uns die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen“, betonte TSV-Spieler Christian Niedermeier. Die zuletzt am Sonnabendnachmittag bezogene 2:3-Pleite bei Grün-Weiß Eimsbüttel nahmen die Rosenstädter deshalb gelassen. „Nach einem 0:2-Satz-Rückstand konnten wir immerhin noch einmal zum 2:2 ausgleichen – aber irgendwie war die Luft dann nach einer langen Saison auch etwas raus und es ging ja um nichts mehr“, so Christian Niedermeier.

Nun steht für die Uetersener eine einwöchige Ausfahrt nach Dänemark an: „Dort beziehen wir aber kein Trainingslager, sondern wollen Spaß haben und unseren Titelgewinn gebührend feiern“, verriet Christian Niedermeier. Unklar ist noch, ob die Rosenstädter, deren Volleyball-Anfänge im Jahr 2003 (damals wurde ertmals eine Mixed-Mannschaft gemeldet) liegen, ihr Aufstiegsrecht in die Verbandsliga, das sie als Landesliga-Meister erworben haben, auch wahrnehmen werden: „Darüber müssen wir noch einmal eine Mannschaftssitzung abhalten“, so Christian Niedermeier. Zwei „Probleme“ gilt es dabei zu klären: Zum einen sind weder Christian Niedermeier noch seine Frau Gunda, die Trainerin der TSV-Herren, im Besitz einer Trainer-Lizenz, die vom Hamburger Volleyball-Verband in der Verbandsliga eigentlich gefordert wird. „Dafür müssten wir eine Strafe zahlen, was aber kein Beinbruch wäre“, so Christian Niedermeier.

Viel schwerer würde da schon der drohende Verlust der beiden Spieler Fabian Grebien und Thomas Knaak, die in Kiel beziehungsweise Flensburg studieren, wiegen: „Es ist fraglich, ob beide noch Lust haben, weiterhin ständig zu pendeln“, so Christian Niedermeier, der betonte: „Wir haben schon jetzt mit nur zwölf Spielern einen relativ kleinen Kader!“ Neuzugänge zu finden, gestaltet sich als schwierig: „Im Volleyball ist es nicht so einfach, ein paar neue Spieler zu holen, wie etwa im Fußball“, so Christian Niedermeier. Profitieren könnten die Uetersener allerdings davon, dass die 1. Herren des benachbarten TuS Esingen aus der Bezirksliga abstiegen und sich nun eventuell auflösen: „Vielleicht können wir den einen oder anderen TuS-Spieler für uns gewinnen“, so Christian Niedermeier, der im Sommer 2009 zusammen mit Olaf Thiemann aus Esingen nach Uetersen gekommen war und abschließend versprach: „In zwei, drei Wochen herrscht Klarheit darüber, ob wir den Sprung in die Verbandsliga wagen!“

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