zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

19. November 2017 | 11:44 Uhr

TSV-Herren scheitern

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die 1. Herren des TSV Uetersen haben den Einzug in die 3. Runde des HHV-Pokals verpasst.

shz.de von
erstellt am 01.Dez.2011 | 20:16 Uhr

Am Mittwochabend verloren die Rosenstädter in der 2. Runde bei ihrem Landesliga-Rivalen HG Norderstedt II mit 29:30. Nach einem ausgeglichenen Beginn (2:2 nach drei Minuten) leisteten sich die Gäste zwei Fehlpässe, die jeweils zu Gegenstößen und einem 4:2 für die HGN führten. Dann hatte Maximilian Ladiges Pech bei einem Pfostenwurf, worauf es plötzlich sogar 7:3 stand (9.). Uetersen kam wieder auf 7:6 heran (13.) und konnte nach dem Norderstedter 9:6 auf 9:8 verkürzen: Nach einer starken Parade fand TSV-Torwart Kay Röhl mit seinem langen Pass Jan-Eric Pietsch, der den Gegenstoß erfolgreich abschloss (16.). Das 9:9 verpasste Pietsch, als er nach einem weiteren Röhl-Pass an HGN-Keeper Patrick Koch scheiterte. Im Gegenzug gab es einen Siebenmeter für Norderstedt; Röhl konnte den Ball nicht entscheidend ablenken – 10:8. Wenig später stand es sogar 12:8. Bis zur Pause konnten die Gäste auf 14:12 verkürzen. Mit der Pausen-Sirene hätte es eigentlich noch einen Freiwurf für die Uetersener gegeben, auf dessen Ausführung Steffen Czwalinna aber verzichtete. „Irgendwie haben wir die erste Halbzeit komplett verschlafen – und unser Abwehrverbund stand im Eins-gegen-Eins nicht gut“, ärgerte sich TSV-Trainer Marc Neumann. Nach dem Seitenwechsel verkürzte Torben Lötje zum 14:13, doch dann zogen die Norderstedter davon: Beim 22:16 hatten sie erstmals einen Sechs-Tore-Vorsprung (42.). Ermöglicht wurde dies durch die katastrophale Chancenverwertung der Uetersener: „Wir haben in der zweiten Halbzeit viel zu viel liegen gelassen“, klagte Neumann. Nach mehreren Fehlwürfen gelangen Ulrich Maß zwar zwei schöne Tore aus der Distanz – doch vor allem Lötje scheiterte nun mehrmals freistehend. Ein auf der Bank sitzender HGN-Akteur rief seinen Mitspielern, nachdem ein Foul an Lötje, der das Trikot mit der Nummer 10 trug, zu einem Siebenmeter geführt hatte, zu: „Lasst den Zehner ruhig werfen, der trifft eh nicht!“

Beim Stand von 28:22 (55.) schien die Partie entschieden zu sein – aber in der Schlussphase trafen die Gäste, die nun mit offensiver Manndeckung agierten, dann plötzlich und starteten eine Aufholjagd. Als beim Stand von 29:28 noch 17 Sekunden zu spielen waren, nahmen die Hausherren eine Auszeit. Das folgende 30:28 des Norderstedters André Richter entschied die Partie, Pietsch konnte dann mit der Schlusssirene nur noch zum 30:29-Endstand verkürzen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert