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Jahreshauptversammlung : TSV „Gut Heil“ Heist wächst weiter

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Bei bester Gesundheit zeigt sich der Turn- und Sportverein (TSV) „Gut Heil“ Heist. Die Zahl der Mitglieder stieg während des vergangenen Jahres um etwa 40 auf fast 710. Der Vorstand erwirtschaftete einen Überschuss von knapp 17000 Euro. „Wir stehen im Moment echt solide da“, sagte der Vorsitzende Stefan Krüger während der Jahreshauptversammlung im Hotel Lindenhof.

2017 will der Verein sogar seine Schulden abwälzen. Noch in diesem Jahr möchte er dazu sein Einfamilienhaus im Grauen Esel 6 verkaufen, um mit dem Erlös ein Darlehen in Höhe von 230000 Euro für den Bau der Wilhelm-Grote-Halle an die Kommune zurückzuzahlen. Der Unterhalt des Hauses werde zu teuer, begründete Krüger den Schritt. „Der Sanierungsbedarf wird sich im Laufe der nächsten Jahre erheblich erhöhen“, sagte er. Der Verein werde die Kosten künftig nicht mehr tragen können.

Auch nach Rückzahlung des Darlehens werde wohl ein Überschuss bleiben, der auch dringend gebraucht wird. „Wir sind in einigen Bereichen stark gewachsen. Dafür sind auch Anschaffungen zu tätigen“, erläuterte Krüger. Am stärksten legte die Badminton-Sparte zu. Sie wuchs um 30 Prozent auf 40 Mitglieder. Die Hälfte davon sind Kinder und Jugendliche. „Die Gruppe nimmt gern noch weitere Interessenten auf. Für das erste Probetraining dienstags von 16.30 bis 18 Uhr stehen Leihschläger zur Verfügung“, berichtete die Geschäftsführerin Christiane Lohse.

Die meisten neu angemeldeten Kinder und Jugendliche verzeichnete die Gruppe „Turnen und Gymnastik“. Inklusive der Erwachsenen stellt sie mit fast 280 Sportlern die größte Sparte dar. Sehr erfolgreich schnitten die jungen Tischtennisspieler ab. Erstmals qualifizierten sich vier Teams zur Landesmeisterschaft. Mit Ricarda Dehl und Vanessa Perner traten erstmals zwei Spielerinnen bei den Deutschen Meisterschaften im Behindertensport an. Zum dritten Mal in Folge erhielt die Sparte den Herbert-Kruse-Pokal des Kreistischtennisverbands für die beste Jugendarbeit. Das erste Neujahrsfußballturnier der F-Jugend habe sich als „Mega-Kracher“ erwiesen, so Krüger. Er dankte dem Organisator Meik Schwanebeck.

Der Vorstand ist stets auf der Suche nach neuen Sportarten. Ein Karatetrainer aus Holm will dort künftig auch Heistmer trainieren. Neu eingeführt werden soll die Sportart Bokwa, eine Kombination aus Tanz und Kickboxen.

Mit offenen Armen empfängt der Verein Flüchtlinge. Für das erste Jahr zahlt er den Mitgliedsbeitrag. „Die Kinder zeigen eine ungewöhnlich Begeisterung, weil sie so etwas gar nicht kennen“, berichtete Krüger.

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erstellt am 18.Feb.2016 | 18:31 Uhr

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