Leichtathletik : TSV-Athleten bärenstark

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Der TSV Uetersen hatte eingeladen und insgesamt 116 Athleten kamen: Das „10. Rosensportfest“ war ein „voller Erfolg“, wie es TSV-Trainerin Nicole Hagel ausdrückte. Und das gleich im doppelten Sinne, denn zum einen war es ein rundum gelungener Wettkampf, den die Uetersener für Athleten der Altersklassen W6/M6 bis W13/ M13 ausrichteten – und zum anderen glänzten die Athleten des Gastgebers mit starken Leistungen. Gleich sechs der 16 Konkurrenzen im Dreikampf (Ballwurf, Sprint und Weitsprung) gingen an TSV-Athleten: Lisa Bödding, Laura Lorentzen und Lucie Mohrdiek sowie Julian Behrendt, Martin Behrendt und Steffen Evers trugen sich jeweils in die Siegerliste ein. Für den benachbarten Heidgrabener SV holten Jonathan und Kevin Gumprecht zwei Goldmedaillen. Für die Aktiven des TuS Esingen, die im KGST-Stadion quasi ein „Heimspiel“ hatten, gab es durch Tom Kruse und Maverick Schwering immerhin zwei Bronzemedaillen.

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16. September 2012, 21:16 Uhr

Eine sichere „Gold-Kandidatin“ für Esingen wäre Alina Ammann gewesen – doch die Deutsche U16-Vizemeisterin im Blocklauf-Wettkampf, die im Vorjahr beim Rosensportfest noch „abgeräumt“ hatte, war nicht mehr startberechtigt, weil sie nun ein Jahr „zu alt“ ist. „Es ist ein komisches Gefühl, nur am Rand stehen zu dürfen“, so Alina Ammann, die gemeinsam mit ihren Eltern unter den Zuschauern weilte und zugab: „Viel lieber würde ich mitlaufen ...“

Zum Mitmachen hatten sich auch Athleten von der LG Elmshorn und LG Wedel-Pinneberg sowie vom MTV Ellerhoop, MTV Horst, SC Itzehoe, SV Lurup Hamburg und LAV Hamburg-Nord entschieden. Übrigens: Die LG Wedel-Pinneberg startet offiziell im Hamburger Leichtathletik-Verband, so dass ihre Athleten bei der Pinneberger Kreismeisterschafts-Wertung nicht berücksichtigt wurden.

Nachdem sich die Zuschauer in den ersten Minuten des Wettkampfes noch mit Regenschirmen vor leichten Schauern schützen mussten, spielte später auch das Wetter mit. Die jungen Athleten legten derweil Wert aufs Detail: Der Startblock beim 50-Meter-Sprint wurde genau justiert und der Anlauf zum Weitsprung probeweise gelaufen – nichts sollte dem Zufall überlassen werden. Nach den Dreikampf-Konkurrenzen gab es noch die 800-Meter-Läufe um die Kreismeisterschaft. Damit nicht acht verschiedene Läufe nacheinander nötig waren, starteten dabei teilweise die Athleten von vier verschiedenen Jahrgängen (die W10, W11, W12 und W13) zusammen.

Bei der Siegerehrung gab es für jeden Teilnehmer eine Urkunde, für die Sieger einen Pokal – und die TSV-Vereinsmeister bekamen noch einen zusätzlichen Pokal. Jens Drochner, der sich mit einem PC in einer Sportgeräte-Garage eingerichtet hatte, hatte alle Ergebnisse und Urkunden zeitnah nach dem letzten Wettkampf ausgedruckt.

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