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Uetersener Nachrichten

16. Dezember 2017 | 20:22 Uhr

Handball : Trotzreaktion gezeigt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Auf „eine Trotzreaktion“ hatte Trainer Jan-Henning Himborn gehofft, nachdem seine 1. Männer des TuS Esingen am vergangenen Dienstagabend gegen die SG Bramfelder SV/Hamburger SV nur ein 30:30 erreicht hatten. Und tatsächlich ließen die Tornescher dem enttäuschenden Unentschieden gegen den Abstiegskandidaten am Sonnabend einen 26:21-Sieg beim Tabellen-Dritten TuS Aumühle-Wohltorf folgen, mit dem sie ihren zweiten Platz zementierten. „Nun sollte es machbar sein, am Ende mindestens Vizemeister zu werden“, sagte Jan-Henning Himborn dazu.

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erstellt am 22.Feb.2015 | 19:12 Uhr

Aber auch ihre Minimalchance auf den Titelgewinn wahrten die Esinger mit ihrem Erfolg im Topspiel, das zunächst sehr ausgeglichen verlief. Neunmal legten die Aumühler ein Tor vor, neunmal egalisierten die Gäste. Als die Heim-Sieben beim 11:9 erstmals mit zwei Treffern in Front lag (22.), machten Tom Schmitt und Daniel Günter daraus ein 11:11 (25.). Fünf Sekunden vor der Pausensirene bedeutete das 12:13 von Lennart Haas die erste Gäste-Führung und den Halbzeitstand.

Begünstigt durch zwei Zeitstrafen gegen die Aumühler, konnten die Tornescher nach dem Seitenwechsel mit einem 5:1-Lauf auf 13:18 davon ziehen (35.). „Anstatt die Partie danach souverän herunterzuspielen, haben wir den Gegner leider wieder herankommen lassen“, ärgerte sich Jan-Henning Himborn. Als die Gäste nach einer Zwei-Minuten-Strafe gegen Max-Lennart Albrecht in Unterzahl waren, wollte Lennart Haas einen Aumühler Pass wegschlagen – dabei traf er seinen Gegenspieler im Gesicht und bekam die Rote Karte (44.). „Das war eine sehr unglückliche Situation“, sagte Jan-Henning Himborn dazu, während der Esinger Physiotherapeut Erik Leemkuil urteilte: „Die Gelbe Karte hätte als Strafe genügt!“

Wichtig war, dass Gäste-Torwart Benjamin Boje kurz darauf einen Siebenmeter hielt. „Ein paar Minuten lang plätscherte das Spiel vor sich hin, ehe wir die Schlussphase klar für uns entscheiden konnten“, berichtete Jan-Henning Himborn. Nach ihrem 19:19-Ausgleich (48.) blieben die Aumühler bis zum 21:22 (55.) in Schlagdistanz – dann konnten die Gäste nach Balleroberungen in der Abwehr mehrere Tempogegenstöße laufen. Nicolas Philippi und Albrecht trafen jeweils doppelt zum deutlichen 21:26-Endstand.

„Wir haben auch in der Höhe verdient gewonnen und waren sehr stark in der Abwehr“, lobte Jan-Henning Himborn mit Verweis darauf, dass sein Team nur 21 Gegentore kassierte, obwohl weder Boje (fünf Paraden) noch Maximilian Rathke (vier Paraden) zwischen den Pfosten ihren besten Tag hatten. Ein Sonderlob bekam Philippi, der nicht nur der treffsicherste Esinger war, sondern auch am eigenen Kreis stark arbeitete.

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