Handball : Trotz vielfacher Unterzahl gewonnen

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Von einer guten Schirileistung wird immer dann gesprochen, wenn keiner ein Wort über die Unparteiischen verliert. Dieses konnten Borbert/Löffler nach dem 37:31 (14:12)-Sieg der Landesligahandballer des TSV Uetersen gegen den BMTV nicht auf sich beziehen. Zehn Zeitstrafen gegen den TSV und bei der BMTV-Abwehrarbeit vieles nicht geahndet, das erzeugte Unmut bei Fans, Spielern und TSV-Trainer gegen die Schiris. Nach einer Bedenkpause hieß es dann beim TSV: „Mund abwischen, wir haben die beiden Punkte.“

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31. Januar 2012, 21:08 Uhr

Jan-Eric Pietsch strahlte wie alle dann: „Die haben wir sogar drei gegen fünf fertig gemacht.“ Ausschlaggebend für den TSV-Sieg war letztendlich die gute Abwehrarbeit und den „Rest“ erledigte Torwart Boje mit 20 gehaltenen Bällen. Mitte der ersten Halbzeit hatte sich beim TSV Konzentrationsschwäche breit gemacht, da konnte der BMTV zum 10:10 (25. Minute) einen Vier-Tore-Rückstand aufholen. Uetersen war mit einem 4:0-Lauf gestartet, wobei Boje siebenmal den Ball abfangen konnte. Hätte danach Ladiges, der erst in den letzten zehn Minuten fünfmal den Ball ins Tor hämmerte, besser getroffen, wäre der BMTV wohl frühzeitig uneinholbar ins Hintertreffen geraten. Lob gab es für den TSV für die Abwehrarbeit, das erfolgreiche Unterzahlspiel und das Tempo der „ersten Welle“. Nach der Niederlage der HSG Pinnau gegen Ellerbek ist der TSV Tabellenführer.

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