Schulprojekt : Trommeln für mehr Regen

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In der Rosenstadt ist immer etwas los. Wenn Stadt und Kaufmannschaft einmal Pause machen mit den Angeboten für die Familie, dann springen die Schulen in aller Regel in diese Lücke. So diesmal die Friedrich-Ebert-Grundschule, an der es derzeit recht laut zugeht. Zu Gast ist dort Bernhard Heitsch vom „Trommelzauber“ aus Lautrach. Rund 270 Kinder besuchen die Friedrich-Ebert-Schule. Alle erlernen derzeit, während einer mottogebundenen Projektwoche, das Trommeln. Musik sei eine Sprache, die Menschen verschiedener Kulturen verbinde, so die Grundidee des Dozenten.

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04. Mai 2015, 21:32 Uhr

Die Trommel ist ein soziales Instrument und hervorragend dazu geeignet, Kinder stark zu machen. Außerdem beherrscht man sie recht schnell. Und das Rhythmusgefühl ist, dank der musikalischen Ausbildung an der Friedrich-Ebert-Schule, bei den Jungen und Mädchen vorhanden.

Getrommelt wird nach festgelegter Choreografie. Zur Aufführung gebracht werden soll nämlich am Freitag das Stück „Das Geheimnis der Zaubertrommel“. Alle Kinder machen sich dabei zusammen mit einigen Hauptdarstellern auf die Suche nach der Zaubertrommel, um den rettenden Regen zu bewirken.

Warum der Regen einen so hohen Stellenwert in weiten Teilen Afrikas hat, das erfahren die Kinder derzeit ebenfalls. Denn der „Trommelzauber“ steht zwar im Mittelpunkt der Woche, angelehnt an die Erarbeitung des Stückes sind aber Theorie und weitere praktische Inhalte. So wurden an die Kinder der vierten Klassen Arbeitsbögen verteilt, mit deren Hilfe sie sich das Thema Afrika erschließen konnten. Zudem wurden Kostüme für die Aufführung erstellt, die am Freitag um 14.30 Uhr auf dem Pausenhof beginnen soll. Neben den Eltern, Geschwistern und Verwandten der Schüler sind alle Interessierten eingeladen, die sich vom Klang der 270 Trommeln beeindrucken lassen möchten. Die Grundschüler freuen sich auf einen gefüllten Pausenhof, Schulleiterin Karen Schlüter auf gutes Wetter, um nicht in die enge Turnhalle umziehen zu müssen. Die Projektwoche wurde von der „Förderstiftung Musik Dr. Hans und Thea Bruns“mit 850 Euro freundlich gefördert. Ebenfalls unterstützt hat das Projekt die Künzl-Tacchi-Stiftung. „So konnten wir den Elternbeitrag von sechs Euro moderat halten“, dankt die Schulleiterin beiden Stiftungen und stellvertretend Bettina Fischer von der Bürgerstiftung der VR-Bank Pinneberg, die auch die Förderstiftung verwaltet.

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